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Arbeitsgericht: Springer gewinnt gegen Betriebsrat

Die juristische Auseinandersetzung zwischen dem Springer-Management und dem eigenen Betriebsrat ist offenbar erst einmal entschieden. In einer Mail unterrichtete Personalchef Alexander Schmid-Lossberg die Hamburger Angestellten, dass "das Arbeitsgericht Hamburg heute verkündete, dass die Betriebsratswahl 2010 in Hamburg nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde".

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Der Disput zwischen Geschäftsleitung und Arbeitnehmervertretern entzündete sich an der Frage, ob auch freie Mitarbeiter an der Betriebsratswahl teilnehmen dürfen. Das Arbeitsgericht gab dem Verlag nun offenbar in allen wesentlichen Punkten recht. Die Wahl war also nicht rechtmäßig und muss wiederholt werden. In seiner Mail schreibt Schmid-Lossberg: "Mit ist wichtig zu betonen, dass gegen die Durchführung der Wahl geklagt wurde, nicht aber gegen die Institution des Betriebsrates. Wir bei Axel Springer haben das Ziel, stets vertrauensvoll mit dem Betriebsrat zusammenzuarbeiten."

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