„Wer wird Millionär“: die Winnemuth-Fragen

Am Ende hatte die SZ-Redakteurin Meike Winnemuth eine halbe Million Euro gewonnen. Dabei wusste sie eigentlich bei der zehnten Frage schon nicht mehr weiter. Das Ziel der 49-Jährigen war es, erst einmal so viel Geld zu erspielen, dass sie sich ein paar neue Schuhe und eine Hermès-Tasche leisten konnte. Später korrigierte sie ihre Ziele. Dann wollte sie nur noch genug Kapital für eine Auszeit erraten. Hätten auch Sie die 14 Fragen für ein Luxus-Sabbatical erspielen können? Machen Sie den Test.

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Etwas skurril war allerdings die Vorstellung der Kandidatin: Winnemuth wurde mit dem Satz „als falsche Millionärin hatte sie zehn Blind-Dates“ eingeführt. Diese Info bezog sich auf eine alte Reportage der Autorin für die Frauenzeitschrift Amica.
Die Fragen-Leiter:
Stellen Sie Bahn, Brille, Barsch und Blick das jeweils geläufigste Metall voran!
A: Eisen
B: Nickel
C: Silber
D: Gold
Richtige Antwort: ABDC
1. Was sollte in jedem Haushalt regelmäßig passieren?
A: im Schrank hausen
B: den Tisch bewohnen
C: hinterm Sofa residieren
D: die Betten beziehen
Richtige Antwort: D
2. Was fällt in den Bereich der klassischen Musik?
A: Kluptur
B: Knaipentur
C: Partitur
D: Kegltur
Richtige Antwort: C
3. Was kann verkrampfen?
A: Bein- und Fußspiel
B: Kopf- und Halsbegegnung
C: Schulter- und Nackenpartie
D: Bauch- und Potreffen
Richtige Antwort: C 
4. Bestellt man beim Japaner Tempura, präsentieren sich Fisch oder Gemüse im …?
A: Mehlsakko
B: Strudelhemd
C: Brotjackett
D: Teigmantel
Richtige Antwort: D
5. Wo fand 2010 das Fußball-WM-Finale statt?
A: Johannesburg
B: Matthäusschloss
C: Markuspalast
D: Lukasvilla
Richtige Antwort: A
6. Welches Adjektiv wird durch das Verdrehen zweier Buchstaben ganz "populär"?
A: vollschlank
B: korpulent
C: beleibt
D: übergewichtig
Richtige Antwort: C
7. Wer beschäftigt sich beruflich am ehesten mit Chiffon?
A: Schönheitschirurg
B: Maskenbildnerin
C: Fitnesstrainer
D: Schneiderin
Richtige Antwort: D
Auch die folgende achte Frage konnte die SZ-Autorin – zur leichten Überraschung von Jauch – problemlos beantworten.
8. Welche Exoten bevölkern auch hierzulande Parks und Gärten?
A: Klementingänse
B: Mandarinenten
C: Sultaninhühner
D: Apfelsinschwäne
Richtige Antwort: B
9. Als älteste Wüste der Welt gilt die …?
A: Namib in Namibia
B: Somal in Somalia
C: Tansan in Tansania
D: Liber in Liberia
Richtige Antwort: A

Erst nach der neunen Frage kamen Jauch und Winnemuth ins Plaudern. Die Journalistin erzählte von ihrem Experiment. Denn derzeit übt sie sich in einem Projekt, in dem sie jeden Tag das gleiche Kleid trägt – und das seit dem 11. November 2009. Unter www.daskleineblaue.de dokumentiert sie jeden "getragenen" Tag und schreibt dazu "Am Ende des Jahres gibt es 365 Fotos und wahrscheinlich einen Haufen Erkenntnisse.
10. Wessen "Wunderbare Reisen" kennt man so, "wie er dieselben bei der Flasche im Zirkel seiner Freunde zu erzählen pflegt"?
A: Winnetou
B: Peter Pan
C: Freiherr von Münchhausen
D: Till Eulenspiegel
Richtige Antwort: C
Zur elften Frage brauchte Winntemuth den 50:50-Joker

11. Welcher Winkel entspricht einer hundertprozentigen Steigung am Berg?
A: 10 Grad
B: 30 Grad
C: 45 Grad
D: 90 Grad
Richtige Antwort: C
Gleich bei der nächsten Frage befragte die Journalistin das Publikum.
12. Die sogenannte Drosselgrube ist ein Teil des …?
A: menschlichen Körpers
B: Mittelrheintals
C: Orchestergrabens
D: Nürburgrings
Richtige Antwort: A
Bei der verflixten 13 brauchte die Magazin-Autorin die Hilfe aus der SZ-Sportredaktion. Sie rief ihren Freund und Kollegen Christian Zaschke an.
13. In welcher olympischen Leichtathletik-Disziplin hat der gültige Freiluft-Weltrekord schon am längsten Bestand?
A: 200 m der Männer
B: 800 m der Frauen
C: Diskuswurf der Männer
D: Hochsprung der Frauen
Richtige Antwort: B
Diese Frage konnte Winnemuth nur mit Hilfe eines Medizinstudenten aus dem Publikum lösten. Zur Belohnung versprach sie ihm 12.500 Euro.
14. Wo befindet man sich der Wortherkunft nach, wenn man sich "verfranzt" hat?
A: Flugzeug
B: Bibliothek
C: Bergwerk
D: Hochgebirge
Richtige Antwort: A 
Die Millionenfrage, die Winnemuth nicht mehr beantwortete:

15. Der zoologische Name der Brillenschlange lautet …?
A: Oje oje
B: Naja naja
C: Aha aha
D: Soso soso
Richtige Antwort wäre B gewesen.
Besonders stolz kann Winnemuth auf den Start ihrer Frageleiter sein. Denn am Freitag begrüßte sie Günther Jauch mit den Satz: „Frau Winnemuth, ich kenne Sie, ich lese Sie.“

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