Titanic & Co.: Satire entdeckt Stuttgart 21

Während Teile des Webs versuchen, der Polizei zu beweisen, dass sie bei der brutalen Donnerstagsdemo einen Agent Provocateur einsetzten, haben die Satiriker längst den Konflikt zwischen der baden württembergischen Landesregierung und der Spätzle-Guerilla in Goretex (Hajo Schumacher) entdeckt. Titanic und das NDR-Magazin Extra 3 liefern zwei Beispiele, wie man auch mit den Protesten umgehen kann. So versuchten z. B. die TV-Witzbolde Ministerpräsident Mappus den "goldnen Polizeiknüppel" zu überreichen.

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Goldene Preise haben bei der Satire-Show des norddeutschen Rundfunks bereits Tradition. Vor Wochen erst überreichte Moderator Tobias Schlegl der Bahn das "goldene Handtuch" für die defekten ICE-Klimaanlagen.
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Der Extra3-Beitrag zu Stuttgart 21

Diesmal wurde die Stuttgarter Landesregierung Opfer des Hamburger-Humors. In seinem TV-Beitrag machte sich Schlegl mit einer vermeintlichen iranischen Regime-Delegation auf den Weg nach Stuttgart, um vor Ort von den schwäbischen Polizisten "die neuesten Techniken" zu lernen, "wie man Proteste gewaltsam beendet und Demonstranten brutal Niederknüppelt". Höhepunkt der Reise ins Ländle war der Versuch Ministerpräsident Stefan Mappus den "goldnen Polizeiknüppel" zu überreichen. Im Gegensatz zum TV-Publikum war der Politiker wenig amüsiert.

Die Titanic kommentiert die Geißler-Schlichtung

Ähnlich dürfte es Heiner Geißler gegangen sein. Den ehemaligen CDU-Generalsekretär, der zwischen der Landesregierung und den S21-Gegner vermitteln soll nahm sich die Titanic. In einer blutigen Fotomontage mixten die Frankfurter die blutigen Augen des verletzten Demonstranten mit einem Portrait des Politikers. Headline: "Heiner Geißler schwenkt um". In einer Sprechblase sagt der Ex-Minister: "Herr Mappus hat mich überzeugt. Ich rate von einem Baustopp ab."

 
Auch die "heute-show" im ZDF beschäftigte
sich bereits mit Stuttgart 21

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