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Hoffer von Ankershoffen verlässt Neofonie

Helmut Hoffer von Ankershoffen zieht sich komplett zurück: Wenige Tage, nachdem HHvA seinen Job als WeTab-Geschäftsführer aufgab, gab der Gründer der Web-Agentur und des Such-Experten Neofonie nun auch den Rückzug aus dem eigenen Unternehmen bekannt. Der Chef verlässt aus "aus persönlichen Gründen" die Web-Company. Die "WeDepp"-Affäre um gefälschte Amazon-Rezensionen, belastete zunehmend die Geschäfte der 170 Mitarbeiter starken Berliner Internet-Firma ("WeFind").

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Helmut Hoffer von Ankershoffen zieht sich komplett zurück: Wenige Tage, nachdem HHvA seinen Job als WeTab-Geschäftsführer aufgab, gab der Gründer der Web-Agentur und des Such-Experten Neofonie nun auch den Rückzug aus dem eigenen Unternehmen bekannt. Der Chef verlässt aus "aus persönlichen Gründen" die Web-Company. Die "WeDepp"-Affäre um gefälschte Amazon-Rezensionen, belastete zunehmend die Geschäfte der 170 Mitarbeiter starken Berliner Internet-Firma ("WeFind").
Helmut Hoffer von Ankershoffen gründete Neofonie bereits 1998 mit zwei Studienkollegen. Die Berliner entwickelten die deutsche Suchmaschine Fireball und waren erfolgreich auf White-Label-Lösungen für Such- und Mobil-Anwendungen spezialisiert. Viele Deutsche Verlage gehören zu den Kunden des Unternehmens. So nutzen unter anderem Stern.de oder die Netzeitung die B2B-Version der Suchmaschine Wefind.

Von dem vermeintlichen Google-Konkurrenten gibt es allerdings auch eine frei nutzbare Beta-Version. Zudem arbeitet Neofonie mit einem 30-Mann-Team an dem Theseus-Programm des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Auf der Projektseite heißt es: "Unter dem Dach von Theseus entwickeln 60 Forschungspartner aus Wissenschaft und Wirtschaft neue Technologien für das Internet der Dienste."
Der gute Ruf von Neofonie litt in den vergangenen Monaten jedoch erheblich unter der Einführung des iPad-Rivalen WeTab. Zusammen mit dem Münchner Start-up 4tee2 wollten die Berliner den internationalen Tablet-Markt aufrollen. Bislang produzierte die Kooperation jedoch vor allem PR-Flops. 
Der vorläufige negative Höhepunkt war in der vergangenen Woche erreicht, als der Firmenchef zugeben musste, bei Amazon unter falschem Namen Lobhudeleien für sein Tablet veröffentlicht zu haben. Ankershoffen in einer Stellungnahme: "Dafür möchte ich mich an dieser Stelle entschuldigen!" Daraufhin zog der Manager die Konsequenzen und trat zurück.  
Nach dem Ausscheiden des Gründers wird der bisherige Co-Geschäftsführer Thomas Kitlitschko die Neofonie-Leitung alleine übernehmen. Helmut Hoffer von Ankershoffen bleibt weiterhin Gesellschafter des Unternehmens.

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