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Beckham verklagt Bauer-Verlag

David Beckham wehrt sich gegen die InTouch: Der Fußballstar hat den Bauer-Verlag, zu dem die Zeitschrift gehört, nun auch in Deutschland verklagt. Vor dem Landgericht Köln erwirkte er eine einstweilige Verfügung gegen einen Artikel der US-Ausgabe, in dem das Magazin im September über eine vermeintliche Affäre Beckhams mit einer Prostituierten berichtet hatte. 25 Millionen Dollar oder 18,7 Millionen Euro Schadensersatz soll InTouch laut der SZ zahlen. Bauer wollte sich auf MEEDIA-Anfrage nicht äußern.

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Beckham verklagte den Bauer-Verlag zuvor beim Obersten Gericht in Los Angeles. Angeblich fordern seine amerikanischen Anwälte mindestens 25 Millionen Dollar als Schadensersatz. Gegen einen ähnlichen Bericht in der deutschen Ausgabe von InTouch will der Fußballer nun ebenfalls gerichtlich vorgehen. Dafür engagierte er den Medienanwalt Matthias Prinz aus Hamburg. Dieser plant, den deutschen Verlag auch vor das US-Gericht zu stellen, weil er dort eine höhere Summe für seinen Mandanten herausholen kann, berichtet die Süddeutsche Zeitung.
"Exklusiv Sex-Skandal! Mehrfach soll David mit diesem Luxus-Callgirl geschlafen haben. Was wird Victoria dazu sagen?", titelte die deutsche InTouch im September. "Die Geschichte stimmt nicht", erklärte Anwalt Prinz gegenüber dem Kontakter. "Das hätte der Bauer-Verlag mit ein wenig Recherche leicht feststellen können."
Anwälte des Bauer-Verlages entgegneten jedoch in der SZ: "Nach unserer Kenntnis sind die in Rede stehenden Vorwürfe nachweislich zutreffend." Hierauf komme es aber "nicht einmal an", denn das Blatt habe "lediglich berichterstattenswerte und allseits diskutierte Äußerungen Dritter hinterfragt und sich dabei klar von diesen distanziert". Auf MEEDIA-Anfrage wollte eine Verlagssprecherin das Gerichtsverfahren nicht kommentieren.
Laut dem Callgirl, das mit der amerikanischen InTouch über die angeblichen Liebesdienste gesprochen hatte, habe Beckham ihr 15.000 Dollar bezahlt. In dem Magazin äußerten sich auch die Manager des Kickers. Sie wurden mit den Worten zitiert, dass "alles erstunken und erlogen" oder "frei erfunden und total falsch" sei. Dennoch war die Geschichte erschienen.

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