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Werbebranche erholt sich von Medienkrise

Werbe- und Kommunikationsagenturen rechnen 2010 mit einem durchschnittlichen Umsatzzuwachs von 6,2 Prozent. Das geht aus dem aktuellen GWA Herbstmonitor hervor. Im Frühjahr prognostizierte der Verband noch ein Wachstum von drei Prozent. Für 2011 erwarten drei Viertel der befragten Agenturen weitere Umsatzzuwächse und geben diese mit durchschnittlich 5,2 Prozent an.

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Die Mehrheit der Agenturen gibt an, dass die Kosten 2010 im Vergleich zu 2009 abgenommen haben. Bei 34 Prozent der Befragten sind sie gestiegen, bei 21 Prozent gleich geblieben. Investiert haben die Agenturen in Personal und Weiterbildung. Reduziert wurden vor allem Reisekosten. 64 Prozent der Agenturen geben an, im Personalbereich durch Neueinstellungen auf die derzeitige Wirtschaftslage reagiert zu haben. Insgesamt haben 47 Prozent der Agenturen mehr und 15 Prozent gleich viele Mitarbeiter wie zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres.
Die Arbeitsschwerpunkte der Agenturen verlagern sich weiter in Richtung Online-Marketing und E-Commerce. 93 Prozent der Befragten geben an, dass dieser Geschäftsbereich an Bedeutung gewonnen habe. Im Vorjahr lag der Wert bei 84 Prozent. Auch das Thema Markenführung und Branding hat bei fast zwei Drittel der Agenturen an Bedeutung gewonnen. Weniger bedeutend sind vor allem Sponsoring und klassische Werbung.
Der GWA Monitor ist eine halbjährlich stattfindende Befragung der führen-den deutschen Werbe- und Kommunikationsagenturen. Durch ihn werden Geschäfts-, Kosten- und Rendite-Entwicklung der Agenturen und der Branche sowie Sonderthemen abgefragt. Die Ergebnisse können für die Werbebranche als repräsentativ gelten: Der GWA deckt mehr als 80 Pro-zent des relevanten Agenturmarktes ab.

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