Stephan Scherzer wird neuer VDZ-Boss

Der IDG-Manager Stephan Scherzer folgt auf Wolfgang Fürstner als Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ). Am 1. Januar 2012 wird der Personalwechsel vollzogen. Bereits ab Juli 2011 wird Scherzer als Stellvertreter an der Seite von Fürstner tätig sein. Der Noch-Geschäftsführer ist seit 33 Jahren im Amt und lieferte "überaus erfolgreiche" Arbeit ab, betont der VDZ. Mit Scherzer tritt ein junger Digital-Experte seine Nachfolge an.

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Der 46-jährige Scherzer ist seit Anfang 2007 als Executive Vice President und General Manager für das Digitalgeschäft der Prosumer-Gruppe von IDG in den USA verantwortlich. Zuvor arbeitete er bei der Münchner Niederlassung des Medienhauses als Group Publisher für deutsche Publikumszeitschriften.
VDZ-Präsident Hubert Burda freut sich auf die Zusammenarbeit mit Stephan Scherzer, die eine Fortsetzung des erfolgreichen Wirkens von Wolfgang Fürstner verspreche. "Stephan Scherzer ist mit seinen herausragenden Kenntnissen im Verlagsgeschäft ein Gewinn für den VDZ mit einer langfristigen Perspektive. Durch seinen internationalen Hintergrund ist er mit dem klassischen Verlagsgeschäft ebenso vertraut wie mit den neuen digitalen Geschäftsmodellen, die für die Zukunft der Verlage von entscheidender Bedeutung sind", sagte Burda.
Das Präsidium des VDZ ist laut Burda überzeugt, "dass Scherzer dank seiner Erfahrung in einem internationalen Medienhaus und seiner Persönlichkeit die Interessen der Zeitschriftenverlage in Deutschland kraftvoll bündeln und wirkungsvoll nach außen vertreten wird."
33 überaus erfolgreichen Jahren habe Noch-Chef Wolfgang Fürstner im VDZ gehabt, davon seit 1996 als Hauptgeschäftsführer. Zum 31. Dezember 2011 gibt er sein Amt ab. "Wolfgang Fürstner ist der Wegbereiter des modernen VDZ, der mit seiner hohen fachlichen Kompetenz, Integrität und Durchsetzungskraft die Entwicklung des Verbands maßgeblich geprägt hat" kommentierte Burda. Er hat mit der ganzen Kraft seiner Persönlichkeit die Interessenvertretung der Zeitschriften vorangetrieben und mit diplomatischem Geschick auch immer wieder für den Ausgleich innerhalb des VDZ gesorgt."

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