Playboy-Charts: Heiße Häschen für kalte Tage

Kürzlich hat Burda das Lizenzabkommen mit dem Playboy um weitere zehn Jahre verlängert - und das, obwohl sich das Magazin längst nicht mehr so gut verkauft wie einst. Einzelne Ausgaben kommen aber immer noch auf Top-Verkaufszahlen. MEEDIA hat sich die IVW-Heftauflagen der vergangenen fünf Jahre angeschaut und präsentiert die zehn Top-Titel sowie die Flop-Ausgabe Nummer 1. Ergebnis: Vor allem im Winter greifen überdurchschnittlich viele Käufer zum Playboy, um es sich damit gemütlich zu machen.

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Ein Grund für die guten Zahlen im Winter ist natürlich der jährliche Playboy-Kalender, der dem Magazin traditionell in der Januar-Ausgabe beiliegt. Fünf der zehn Top-Plätze unseres Rankings belegen solche Januar-Ausgaben. In die Wertung kamen die Hefte im Übrigen nicht mit der Gesamtverkaufszahl, sondern mit den Werten aus der IVW-Kategorie Einzelverkauf, da diese Zahlen vom Kiosk für den Erfolg einzelner Ausgaben aussagekräftiger sind.

Neben den Januar-Ausgaben finden sich aber vor allem auch Hefte aus dem Dezember und November in den Verkaufscharts. Nur die April-Ausgabe aus dem Jahr 2006 – mit Schlager-Sängerin Michelle – schaffte außerhalb des Winters den Sprung in die Top Ten. Neben ihr finden sich auch Tia Carrere und Pamela Anderson in unserem Ranking.

Der Bleib-im-Regal-Preis geht an eine Ausgabe aus dem Jahr 2009: Der Titel "Guck mal, Heidi: Die wahren Topmodels" mit Bildern von Claudia Schiffer, Cindy Crawford, Naomi Campbell und anderen interessierte seltsamerweise die wenigsten. Mit 76.163 Einzelverkäufen kam das Heft nur auf knapp 30 Prozent der Top-Ausgabe 1/2006.

Alle zehn Top-Titel und das Flop-Cover der vergangenen fünf Jahre finden Sie in unserer Slideshow unter diesem Artikel.

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