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Stern: Art Director Donald Schneider geht

Der Stern verliert seinen Art Director Donald Schneider. Zum 31. März 2011 verlässt der Schweiz-Amerikaner das Nachrichtenmagazin, dessen Grafik-Abteilung er seit September 2008 leitet. Er führte beim Stern unter anderem schmalere Textspalten ein, die den Lesefluss verbessern und den Grafikern größere Gestaltungsspielräume lassen sollten. Im kommenden Jahr wechselt er als Creative Director zum Modehaus H&M, teilte G+J auf MEEDIA-Anfrage mit. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

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Stern-Chefredakteur Andreas Petzold sagte zu MEEDIA: "Die Zusammenarbeit mit Donald Schneider war und ist für den Stern prägend und sehr positiv. Seinen Weggang sehen wir daher natürlich mit einem weinenden Auge, freuen uns aber persönlich für ihn angesichts seiner beruflichen Pläne. Über Donald Schneiders Nachfolge werden wir in Ruhe beraten."
Zu den Änderungen, die Schneider am Stern vornahm, gehört beispielsweise die Reduzierung der Grundschriftarten. In der Ausgabe 17/2009 stellte er zudem das Magazin von einem dreispaltigen auf ein vierspaltiges Layout um, wie es schon einmal in der Geschichte der Zeitschrift gebräuchlich war.
Im April 2011 wechselt Schneider als Creative Director in die Zentrale des Modehauses Hennes & Mauritz (H&M) nach Stockholm. Er begann seine Laufbahn als Art Director in New York bei den Magazinen East Village Eye und Fame. 1991 kam der 50-Jährige nach Europa zurück, wo er Zeitschriften wie Tempo, die deutsche Vogue und dann viele Jahre die französische Vogue prägte. 2002 gründete er sein eigenes Studio für Art Direction und Design in Paris.
Sein Vorgänger beim Stern war Tom Jacobi. Jacobi leitete zwischen 2000 und 2008 die Grafik-Abteilung des Magazins. Zudem gründete er 2005 die G+J-Zeitschrift View, dessen Chefredakteur er war.

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