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Gauck übernimmt Berliner Morgenpost

Nach der Baselitz-Welt und der Blogger-Weltkompakt setzt nun die nächste Springer-Zeitung ein weiteres spannendes Print-Experiment auf: Für die am 3. Oktober erscheinende Sonderausgabe zu 20 Jahren Deutscher Einheit übernimmt Joachim Gauck die Chefredaktion der Berliner Morgenpost. "Eine Zeitung inhaltlich zu betreuen, die sich einen Tag lang den Themen Freiheit und Einheit widmet, ist mir eine Herzensangelegenheit", kommentiert er das Projekt.

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Für Sonntag planen die Berliner ein ganz besonderes Blatt. Unter dem Motto "20 Jahre Einheit – 20 Jahre Freiheit" sollen Politiker wie Hans Dietrich Genscher, Schriftsteller wie Peter Wawerzinek oder Kabarettisten wie Eckhart von Hirschhausen ihre Sicht zu 20 Jahren deutscher Einheit erläutern. Die Berliner Morgenpost soll an dem Tag vor allem Reportagen, Essays und viele Hintergrund-Stücke enthalten.

Redaktionskonferenz mit Joachim Gauck

Zudem gelang es Gauck und der Redaktion um Chefredakteur Carsten Erdmann nationale und internationale Persönlichkeiten wie Angela Merkel oder den US-Schriftsteller Jonathan Franzen davon zu überzeugen, für die Zeitung ihre persönliche Sicht von Freiheit zu definieren.

Besonders Interessant: Die Chefredakteure von wichtigen internationalen Zeitungen sollen ihre Einschätzung zu Deutschland 20 Jahre nach dem Mauerfall liefern. Mit dabei Ezio Mauro von der la Repubblica, Lionel Barber von der Financial Times und der ehemalige Welt-Chef Roger Köppel der mittlerweile der schweizer Weltwoche vorsteht.

"Wir berichten in dieser besonderen Ausgabe vor allem über die Stadt, in der die Deutsche Einheit allgegenwärtig ist. Wir freuen uns, mit Joachim Gauck eine herausragende Persönlichkeit als Gastchefredakteur dafür gewonnen zu haben", kommentiert Erdmann.

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