RTL-Verbot: Keine Sex-Szenen mehr mit Kekilli

Schluss mit der Porno-Vergangenheit im Fernsehen: Dem Sender RTL ist gerichtlich untersagt worden, künftig Szenen aus Sexfilmen mit der Schauspielerin Sibel Kekilli auszustrahlen. Das berichtet Spiegel Online.

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Der Kölner Privatsender zeigte im April dieses Jahres im Klatschmagazin Exclusiv eine Szene, in der Kekilli Geschlechtsverkehr hatte. In dem Beitrag ging es allerdings um den Erfolg der gebürtigen Heilbronnerin, die kurz zuvor den deutschen Filmpreis für die beste weibliche Hauptrolle erhielt. Nun fordert die Schauspielerin 15.000 Euro Entschädigung – wegen "besonders schwerer Persönlichkeitsrechtsverletzung", heißt es.
Kekilli, die vor allem mit Fatih Akins Film "Gegen die Wand" bekannt wurde, spielte zuletzt vor acht Jahren in Porno-Produktionen mit.
Bereits 2004 hatte die Bild-Zeitung eine Niederlage vor Gericht erlitten, weil sie Fotos aus Nacktszenen der türkischstämmigen Schauspielerin gedruckt hatte. Die Veröffentlichung eines der Bilder untersagte das Kammergericht Berlin. Die Begründung: Durch die Bildunterschrift "Eindringliche Darstellung" werde Kekilli in "höhnischer Weise herabgesetzt und verächtlich gemacht".

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