iPhone-Reparatur künfig EU-weit möglich

Apple lenkt ein: Wer sein iPhone im europäischen Ausland gekauft hat, hat in Zukunft EU-weit volles Recht auf Garantie und Reparatur. Zudem lockert Apple die Beschränkungen für die App-Entwicklung. Mit diesem Schritt kommt der Konzern um ein mögliches EU-Verfahren herum, das im Falle eines Urteils ein Bußgeld von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes hätte kosten können.

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Wie die EU-Kommission mitteilte habe Apple am Samstag eine grenzüberschreitende Garantieleistung angekündigt. Damit können nun auch Kunden, die ihr iPhone nicht im eigenen Land erworben haben, EU-weit ihren Reparaturanspruch geltend machen. Zugleich hat Apple eingelenkt und die Beschränkungen für die Werkzeuge zur App-Entwicklung aufzuheben. Beide Punkte hatte die EU-Kommission im Frühjahr kritisiert und Ermittlungen wegen wettbewerbswidrigen Geschäftspraktiken eingeleitet. Diese werden nun eingestellt.

"EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia begrüßt es, dass Apple die Beschränkungen für die Entwicklungs-Tools für iPhone-Anwendungen gelockert hat und eine grenzüberschreitende iPhone-Reparatur-Service für die gesamte EU angekündigt hat", heißt es in einer Erklärung der Kommission.

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