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Deutscher WikiLeaks-Sprecher schmeißt hin

Die Gerüchte, dass es Streit innerhalb der Wikileaks-Führung gibt, halten sich schon länger. Jetzt gibt es offenbar erste personelle Konsequenzen. In einem Interview mit dem Spiegel kritisiert Daniel Schmitt, Deutscher Sprecher der Plattform, die Strategie des Gründers Julian Assange und kündigte seinen Rückzug an.

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Schmitt ärgert sich besonders, dass sich Wikileaks zu sehr auf die großen Projekte konzentrieren würde, anstatt auch nationalen Dokumenten eine ähnliche Aufmerksamkeit zu schenken. "Ich habe mehrfach versucht, das anzustoßen, aber Julian Assange hat auf jede Kritik mit dem Vorwurf reagiert, ich würde ihm den Gehorsam verweigern und dem Projekt gegenüber illoyal sein." Auch andere Mitarbeiter sollen unzufrieden sein: "Da gibt es eine Menge Unmut, und einige werden wie ich aussteigen."

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