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Chefredakteure glauben nicht an Zeitungssterben

Chefredakteure deutscher Zeitungen sind berufsbedingte Optimisten, denn alles andere wäre für die alltägliche Motivation der Mitarbeiter wenig hilfreich. Zu diesem Urteil kommt die Journalistik-Professorin Claudia Mast in einem Interview mit Ksta.de. Nur jeder vierte Redaktionsleiter könne sich vorstellen, dass es in Zukunft viele Druckausgaben nicht mehr geben werde.

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Unter den Chefredakteuren der Printverlage würden Untergangsvisionen über das Zeitungssterben gerne als "Unfug" oder "Quatsch" abgetan. "Die deutliche Mehrheit (47 Prozent) blickt auch für die gedruckten Zeitungen optimistisch in die Zukunft – und glaubt nicht an deren Ende", zitiert die Online-Ausgabe des Kölner Stadtanzeigers die Journalistik-Professorin.
Dennoch befände sich der Journalismus in einem Wandlungsprozess und Zeitungen würden sich verändern müssen, um mit der digitalen Welt Schritt zu halten. "Dreh- und Angelpunkt erfolgreicher publizistischer Konzepte sind die Leser, ihre Interessen und Befindlichkeiten, die "gefühlten" Themen, die Zeitungen aufgreifen müssen, aber auch die knappe Zeit im Alltag."

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