Aktien-Deal: Springer verdient 250 Millionen Euro

Zufriedene Gesichter im Springer-Management: Im Rahmen einer Privatplatzierung hatte das Medienhaus institutionellen Investoren insgesamt 5.481.751 Anteile angeboten. Wie aus Verlagskreisen zu hören ist, war das Orderbuch bereits nach einer guten Stunde voll. Als Erfolg wird vor allem gewertet, dass die Zuteilung bei 92 Euro pro Aktie liegt und damit nur zwei Prozent unter dem aktuellen Marktpreis von 93 Euro. Für solch eine Operation ein ungewöhnlich guter Wert.

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Nur 2.730.572 Aktien stammen aus dem Bestand der Axel Springer AG. Die restlichen Papiere wurden von der Deutsche Bank Luxembourg S.A. gemeinsam mit den Berlinern platziert. Durch den Verkauf der Anteile erhöht sich der Streubesitz nun auf rund 41 Prozent. Die Verlagsmanager hoffen, dass die Attraktivität für den Kapitalmarkt durch eine höhere Handelsliquidität weiter steigen wird.

Insgesamt wird die Medien AG durch den Deal rund 250 Millionen Euro verdienen. Die Mittel sollen zur weiteren Umsetzung der Digitalisierungs- und Internationalisierungs-Strategie eingesetzt werden.

"Wir freuen uns über die positive Resonanz der Investoren auf die Aktienplatzierung. Dies ist ein klares Signal, dass der Kapitalmarkt unsere erfolgreiche Digitalisierungs- und Internationalisierungsstrategie honoriert", kommentiert Finanz-Vorstand Lothar Lanz. "Für Axel Springer ist die Erhöhung des Streubesitzes auf mehr als 40 Prozent ein bedeutender Schritt. Axel Springer hat jetzt eine breitere Aktionärsstruktur, die Kapitalmarktorientierung und langfristige Stabilität optimal verbindet."

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