Re-Design: Klusmann hübscht FTD auf

Die Farbe bleibt lachsrosa und auch das Format in der gewohnten Größe. Ansonsten will Chefredakteur Steffen Klusmann ab kommenden Montag (27. September) einiges optisch an der Financial Times Deutschland ändern. Mit einem groß angelegten Re-Design will die Wirtschaftszeitung prägnanter, klarer, eleganter und noch wertiger werden und wirken. Gerade erst hatte auch das Handelsblatt, der große deutsche Konkurrent, sein Design und Blatt-Konzept überarbeitet.

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Auffälligste Neuerung auf der Titelseite ist eine neue Skyline. Sie soll für einen besseren Überblick über die wichtigsten Themen sorgen. Passend dazu werden auch auf den folgenden Seiten die Buch-Köpfe angepasst. Alle Überschriften laufen dann linksbündig. Zudem wird Klusmann zusammen mit seinem Art Director Dominik Arndt und der Hamburger Design-Agentur twotype neue Marginal-Spalten einführen, die zusätzliche Informationen wie Diagramme oder Tabellen enthalten sollen.

Entwürfe der neuen FTD

"Nach einigen Jahren optischer Kontinuität wollen wir mit der neuen Optik nun unser journalistisches Selbstverständnis als meinungsstarke aktuelle Wirtschaftstageszeitung unterstreichen, die den Lesern die Themen nahebringt, die wichtig werden", erklärt Klusmann. "Wir wollen unsere spezifischen redaktionellen Stärken, Relevanz, hoher Informationsgehalt, Exklusivität, verständliche Sprache, Tempo und Einordnung der Themen durch die neue Optik noch stärker zur Geltung bringen", ergänzt sein Vize Sven-Oliver Clausen.
Bislang kam die Financial Times Deutschland ganz gut durch die vergangen Print-Krisenjahre. Der Gesamtverkauf liegt bei 101.618 Exemplaren. Damit verloren die Hamburger innerhalb der vergangenen zwölf Monate drei Prozent.

Wie in solchen Fällen üblich, wird der Relaunch von einer Werbekampagne unterstützt. Verantwortlich dafür ist die Agentur KNSK.

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