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Huffington wehrt sich gegen „Parasiten“-Anwurf

Ariana Huffington wehrt sich in einem Guardian-Beitrag gegen den Vorwurf, ihre "HuffPo" würde sich parasitär bei der Arbeit anderer bedienen. Die massive Anklage hatte Leonard Downie Jr. erhoben, der frühere Chefredakteur der Washington Post.

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Downie kritisierte bei einem Vortrag in London Internet-Aggregatoren, die Inhalte "forwährend bei anderen einsammeln, manche würden sagen: klauen." Die Klage ist altbekannt, aber wegen der Prominenz des Absenders entschloss sich Huffington zur Entgegnung: "Wieder einmal hat sich ‚old media" entschlossen, mit dem Finger auf andere zu zeigen, um wenn nicht den Journalismus, dann wenigstens sich selbst zu retten."

Menschen wie Downie hätten "immer noch nicht die neue Link-Ökonomie verstanden." Die Huffington Post hat in der ersten Jahreshälfte die New York Times beim Traffic überholt. Gründerin Ariania Huffington verwies darauf, ihr Online-Magazin liefere neben Verweisen nach dem "fair use"-Prinzip große Mengen an Original-Inhalten.

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