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Forbes-Ranking: Zuckerberg vor Murdoch

Vom Reichen zum Superreichen: Mark Zuckerberg ist zum ersten Mal in die Liste der 100 wohlhabendsten Amerikaner aufgerückt. Mit einem Vermögen von 6,9 Milliarden Dollar liegt er auf Platz 35 der neu herausgegebenen Forbes-Liste. Der 26-jährige Facebook-Gründer hat damit Mediengrößen wie Rupert Murdoch und Steve Jobs überholt, die 6,2 Mrd. beziehungsweise 6,1 Mrd. Dollar auf ihren Konten haben. Auf Platz eins der Forbes-Liste liegt zum 17. Mal in Folge der Microsoft-Gründer Bill Gates.

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Ganze 54 Milliarden Dollar ist Gates schwer. Er besitzt etwa 1,1 Milliarden Aktien von Microsoft im Wert von etwa 30 Milliarden Dollar, was gut 10 Prozent des Grundkapitals entspricht. Gemeinsam mit seiner Frau betreibt er eine Stiftung, mit der er sich für benachteiligte Kinder in Afrika und die Erforschung neuer Impfstoffe einsetzt.
Der Investor Warren Buffett hat den zweiten Rang in der Liste der Superreichen inne. 45 Milliarden Dollar soll sein Privatvermögen betragen. Auf Platz drei liegt der Oracle-Gründer Larry Ellison – das Guthaben des CEO des Softwarekonzerns wird auf 27 Milliarden Dollar gemutmaßt. Die Ränge vier und fünf belegen Christy Walton (24 Milliarden Dollar, Enkelin des WalMart-Gründers) sowie Charles und David Koch (21, 5 Milliarden Dollar, Geschäftsführer von Koch Industries).
Mark Zuckerberg ist an 35. Stelle der Forbes-Liste geklettert. Im vergangenen Jahr hatte er noch ein Vermögen von zwei Milliarden Dollar und belegte den 158. Platz unter den reichsten Amerikanern. Seine Geschäftspartner Dustin Moskovitz und Eduardo Saverin besitzen 1,4 Milliarden beziehungsweise 1,2 Milliarden Dollar und schaffen es ebenfalls in die Forbes-Liste. Da Moskovitz acht Tage jünger ist als Zuckerberg, ist er derzeit der jüngste Milliardär Amerikas.
Auch die weiteren Ränge der Forbes-Liste sind durchzogen von Persönlichkeiten aus der Medienbranche. Rund 18 Milliarden Dollar und damit Rang 10 hat inne Michael Bloomberg. Auf dem elften Platz folgen ihm die Google-Gründer Larry Page und Sergej Brin – ihr Vermögen schätzt Forbes auf jeweils 15 Milliarden Dollar.
Knapp dahinter warten der Gründer des PC-Herstellers Dell, Michael Dell, der 14 Milliarden Dollar schwer ist sowie der Microsoft-CEO Steve Ballmer mit 13,1 Milliarden Dollar. Auf Platz 17 folgt der Microsoft-Co-Gründer Paul Allen. Nachdem er den Software-Riesen verließ, investierte er viel Geld in andere IT-Unternehmen wie Metricom, das große US-Städte mit einem Drahtlos-Netzwerk überziehen wollte, den Profisport und in Funklizenzen. Einen Rang unter ihm liegt mit 12,6 Milliarden Dollar Jeff Bezos, Präsident des Versandhändlers Amazon.
Auf "nur" 100 Millionen Dollar weniger schätzt Forbes das Vermögen von Anne Cox Chambers. Die 90-Jährige ist die Tochter von James M. Cox, dem Gründer des Medienunternehmens Cox Enterprises. Der Konzern gibt mehrere US-Zeitungen heraus, unter anderem The Atlanta Journal-Constitution und die Dayton Daily News.
Zehn weitere Mediengrößen gehören zu den 100 reichsten Amerikanern in der Forbes-Liste. Das sind Samuel Irving und Donald Newhouse (Platz 38 und 49, beide Advance Publications), Jim Kennedy und Blair Parry-Okeden (ebenfalls Platz 38, beide Cox Enterprises), Pierre Omidyar (47, Ebay), Eric Schmidt (48, Google), David Geffen (54, Musikproduzent, Filmproduzent und Regisseur), Ray Dolby (85, Erfinder der Dolby-Tonspur), Gordon Moore (88, Intel), Haim Saban (90, ehemaliger Anteilseigner an der KirchMedia Gruppe sowie an der ProSiebenSat.1 Media AG) und George Lucas (97, Star-Wars-Erfinder).
Mit einem Gesamtvermögen von 1,4 Billionen Dollar kommen die 400 reichsten US-Bürger auf rund 100 Milliarden Dollar mehr als noch vor einem Jahr.

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