Spitzel-Affäre: Telekom entschuldigt sich bei Journalisten

Entschuldigungsschreiben: Der Kommunikationschef der Deutschen Telekom, Philipp Schindera, hat sich per Brief an die zehn von der Spitzel-Affäre betroffenen Journalisten gewandt. Laut wiwo.de entschuldigte er sich darin im Namen des Vorstands und ihrem Vorsitzenden René Obermann "in aller Form für die Unannehmlichkeiten".

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In dem Brief verurteilt die Telekom das Vorgehen ihres Dienstleisters Network Deutschland GmbH "auf das Schärfste". Die Firma hatte laut WirtschaftsWoche eine Liste über Journalisten geführt, die besonders häufig vertrauliche Konzerninterna veröffentlicht hatten. Von diesen zehn Berichterstattern wurden daraufhin monatelang Daten ausgewertet.
Schindera betonte in dem Schreiben, dass dieses Vorgehen nicht seinem Verständnis von Pressearbeit entspreche. Weiter hieß es: "Wir als Deutsche Telekom können das Geschehene nicht ungeschehen machen, aber ich kann Ihnen versichern, dass wir alles Mögliche getan haben, damit so etwas nicht mehr vorkommt."

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