Wie die Medien vor 25 Jahren arbeiteten

Mit dem "Orwell"-Jahr 1984 und dem "Back to the Future"-Jahr 1985 beschäftigen sich zwei Technik-Fans in ihrem neuen Blog "Medienzeitmaschine". Tom Hillenbrand, Ressortleiter bei Spiegel Online, und Björn Eichstädt, Leiter einer PR-Agentur, sammeln Video- und Bilddokumente - wie etwa die ersten Sendeminuten des deutschen Privatfernsehens. Zudem fragen sie sich, wie die Medienlandschaft vor 25 Jahren funktionierte.

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"Wie arbeiteten Journalisten damals? Wie recherchierten sie ohne Google? Wie vernetzte man sich ohne Facebook und Xing? Und wie übertrug man Bilder ohne Internet?" Das sind Fragen, denen Hillenbrand und Eichstädt in ihrem Blog "Medienzeitmaschine" nachgehen werden. Sie wollen mit Zeitzeugen sprechen, Technologien von damals ausprobieren sowie Bild- und Videomaterial zur Medienbranche in der Saison 1984/85 sammeln. Als "digitales Medienarchiv für die Medienmacher und Techniken der 80er" bezeichnen sie ihr Projekt.
Den Anfang macht ein Interview mit der PR-Legende Gerhard Pfeffer, der 1984 Geschäftsführer der Deutschen Public Relations Gesellschaft, ein Jahr später des Verbandes der führenden PR-Agenturen wurde. Pfeffer beschreibt die umständliche Arbeit mit einem alten PC-10 und wie es war, nur einmal in der Woche eine Nachricht vom Clipping-Dienst zu bekommen. Beides ist heute kaum mehr vorstellbar, genau so wie seine erste große Investition für die DPRG: ein Telefax von Canon. "Für damals 10.000 Mark, ein Riesen-Otto. Das waren irre Zeiten."

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