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71 Jobs weg: Umbau bei Langenscheidt

Langenscheidt zieht Konsequenz aus seinen seit drei Jahren rückläufigen Geschäftszahlen: Der Münchener Verlag entlässt bis 2011 fast ein Drittel seiner Mitarbeiter. 71 von 250 Angestellten müssen sich einen neuen Job suchen. Von diesem Radikalumbau sollen nach Focus-Informationen auch der Marketing-Chef sowie der Verlagsleiter betroffen sein. Der Grund dafür ist, dass der durch seine Wörterbücher bekannt gewordene Hersteller zum dritten Mal in Folge mit Einnahmerückgängen zu kämpfen hat.

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"Ich rechne mit einem Gesamtumsatz von rund 131 Millionen Euro für 2010 – sechs Millionen Euro weniger als im Vorjahr", sagte Verleger Andreas Langenscheidt dem Focus.
Mit Wörterbüchern, Reise- und Kartographie-Produkten setzte Langenscheidt vor zwei Jahren noch rund 152 Millionen Euro um. Seine US-Tochter American Map Corporation, die darauf spezialisiert ist, Karten herzustellen, hat der Verlag nach Focus-Angaben bereits für einen "hohen einstelligen Millionen-Euro-Betrag" verkauft. So wird künftig auf die eigene Kartographie-Sparte verzichtet.
Bereits 2008 verkaufte Langenscheidt seine Anteile am Brockhaus-Verlag an den Gütersloher Medienkonzern Bertelsmann.

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