Sat.1 ohne „Meisterkoch“ deutlich stärker

Die Entscheidung, den Casting-Flop "Deutschlands Meisterkoch" vom Freitagabend auf den Samstagvorabend zu verschieben, hat sich bereits ausgezahlt. Ersatz-Spielfilm "Born to be Wild - Saumäßig unterwegs" lief deutlich besser, holte sich mit 1,46 Mio. 14- bis 49-Jährigen Platz 4 und 13,4%. Gewonnen hat den Freitag aber RTL: mit starken Quoten für "Wer wird Millionär?" und "Martin Rütter live!". Günther Jauchs Quiz siegte zudem im Gesamtpublikum - mit 6,37 Mio. Zuschauern.

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Der Freitag bei den 14- bis 49-Jährigen:
2,24 Mio. schalteten diesmal "Wer wird Millionär?" ein – erneut ein toller Marktanteil von 20,6%. Comedyprogramm "Martin Rütter live! Hund – Deutsch, Deutsch – Hund" bestätigte die starken Zahlen im Anschluss mit 1,74 Mio. und 20,2%. Rütter bietet sich damit wohl für weitere Aufgaben an, denn auf dem Comedysendeplatz war in der jüngeren Vergangenheit längst nicht jeder so erfolgreich. Dass eine Großzahl des Publikums bis zum Ende dran blieb, zeigen auch die starken Werte des "Nachtjournals": 1,28 Mio. und 23,0% reichen für Platz 5 in den Tages-Charts. In die RTL-Phalanx brach lediglich Sat.1-Film "Born to be Wild" ein, der wie erwähnt die schwachen Zahlen von "Deutschlands Meisterkoch" deutlich verbesserte. Danach ergatterte "Das R-Team" immerhin noch 9,5%, doch das verschobene "Wir müssen reden!" bleibt mit desaströsen 5,0% weiter ein Mega-Flop. Und: Auch "Die Oliver Pocher Show" blieb mit 5,8% meilenweit unter dem Soll.

Nicht ganz zufrieden kann ProSieben mit seiner Prime Time sein: "James Bond 007: Die Welt ist nicht genug" hing mit 1,22 Mio. und 11,4% im Mittelmaß fest, die Free-TV-Premiere von "Desperados: Ein todsicherer Deal" fiel um 22.45 Uhr sogar auf unschöne 9,0%. In der zweiten Privat-TV-Liga gewann um 20.15 Uhr RTL II das Rennen: "Vergessene Welt: Jurassic Park" erkämpfte sich 1,07 Mio. junge Zuschauer und 10,0%. "A History of Violence" fiel danach mit 6,3% aber ins Mittelmaß. Vox erreichte mit "CSI: NY" zunächst 1,04 Mio. und 9,8%, "The Closer" kam auf 1,01 Mio. und 8,9% und "Law & Order: Special Victims Unit" schließlich um 22.10 Uhr auf 0,97 Mio. und 9,7%, sowie um 22.55 Uhr auf 1,07 Mio. und 13,6%. Bei kabel eins blieb "Castle" mit 4,9% sehr blass, "Cold Case" erzielte ab 21.15 Uhr bessere 6,2% und 7,3%.

Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen setzte sich unterdessen ARD-Liebeskomödie "Das Glück kommt unverhofft" an die Spitze des Feldes. 1,05 Mio. 14- bis 49-Jährige entschieden sich für die Premiere – starke 9,7%. Auch der "Tatort" lief hervorragend: mit Werten von 0,88 Mio und 8,7%. Die 20-Uhr-"Tagesschau" rundete den Abend mit 8,3% ab. Im ZDF gab es hingegen nur Mittelmaß: für "Der Alte" mit 6,6% und für die "SOKO Leipzig" mit 6,5%. Im Vorabend lief es besser: "Die Rettungsflieger" sprangen auf 7,8%.

Der Freitag im Gesamtpublikum:
Auch insgesamt gewann "Wer wird Millionär?" den Freitags-Quotenkampf, hier allerdings nicht vor weiteren RTL-Programmen, sondern vor der ARD-Komödie "Das Glück kommt unverhofft". Der Abstand zwischen den beiden 20.15-Uhr-Kontrahenten sieht allerdings sehr deutlich aus. So entschieden sich für das Günther-Jauch-Quiz 6,37 Mio. Leute, für den ARD-Film 4,39 Mio. Knapp dahinter folgt dann ZDF-Krimi "Der Alte" mit 4,35 Mio. Sehern, die 20-Uhr-"Tagesschau" verfolgten 4,03 Mio. und die "SOKO Leipzig" 3,81 Mio. Für das Comedyprogramm "Martin Rütter Live!" entschieden sich immerhin 3,11 Mio.

Abseits der großen drei Sender gewann in der Prime Time James Bond: 2,14 Mio. schalteten "Die Welt ist nicht genug" ein – mehr als Sat.1-Konkurrent "Born to be Wild", der auf 1,94 Mio. Zuschauer kam. Bei Vox erreichte "Law & Order: Special Victims Unit" zu später Stunde 1,81 Mio., RTL IIs "Vergessene Welt – Jurassic Park" kam auf 1,50 Mio. und kabel-eins-Serie "Cold Case" auf 1,14 Mio. Seher.

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