Wulff: Zuspitzen, nicht erstechen

Bundespräsident Christian Wulff hat anlässlich der Eröffnung der neuen dpa-Zentralredaktion in Berlin vor überdrehter Berichterstattung gewarnt: "Wir brauchen Medien, die zuspitzen. Aber nicht, um damit jemanden zu erstechen." Er wolle mehr Qualität im Journalismus, sagte der CDU-Politiker.

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Wie die dpa selbst berichtet, appellierte Wulff an die Gesellschafter der Agentur, sie "mögen weiter solidarisch mit ihrer Nachrichtenagentur bleiben". Zur aktuellen Diskussion über eine Unterstützung der Medienwirtschaft durch ein spezielles Leistungsschutzrecht nahm er nicht Stellung.
Wolfgang Büchner, Chefredakteur der dpa, scheute ebenfalls nicht vor Metaphern zurück: er sehe die Agentur als eine Art "Wasserwerk der Demokratie". Das heiße, Kunden würden mit sauberem Wasser aus guten Quellen vorsorgt, Falschinformationen würden herausgefiltert.

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