US-Markt: iPad kannibalisiert Laptop-Verkauf

Um bis zu 50 Prozent könnte der Absatz von Laptops in den USA einbrechen: Der Best-Buy-CEO Brian Dunn sieht eine deutliche Veränderung im Konsumentenverhalten. Potentielle Laptop-Käufer greifen mittlerweile lieber zum iPad, sagte der Chef der amerikanischen Elektronik-Handelskette im Interview mit dem Wall Street Journal. Zum Weihnachtsgeschäft setzt er deshalb stärker auf Smartphones, E-Reader und Tablets gegenüber traditionellen Computern und Fernsehern.

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Bei Best Buy nahmen im vergangenen Geschäftsjahr die Tablet- und Smartphone-Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr stark zu. Darunter litten besonders die Absätze von Laptops. Nach internen Schätzungen könne das iPad die Notebook-Verkäufe um 50 Prozent kannibalisieren, so Dunn zum WSJ. Ab dem 26. September will der größte amerikanische Elektronikhändler Apples Touch-Gerät vertreiben – dann wird es in 1.093 US-Stores stehen. Fernsehgeräte verkauften sich trotz des 3D-Trends ebenfalls schlechter.
"Die Leute sind bereit, unverhältnismäßig viel Geld für mobile Endgeräte auszugeben, weil sie immer wichtiger für ihr Leben werden", sagte Dunn dem WSJ. Best Buy entwickle sich zu einem Spezialisten für Mobile-Gadgets, um den Menschen zu zeigen, was alles in der "connected world" möglich sei. Auch andere große Handelsketten springen auf den Zug auf. So teilte Staples-CEO Ronald Sargent mit, dass er Amazons Kindle für eine wichtige Innovation hält.

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