Anzeige

Abendblatt.de erweitert Pay Wall auf Sport

Seit Ende 2009 sind zahlreiche Artikel des Hamburger Abendblatts im Netz nur noch gegen Bezahlung zu lesen. Jetzt wird die Pay Wall weiter gezogen und auch auf den Sport ausgedehnt. Wer sich beispielsweise über den HSV oder den FC St. Pauli informieren möchte, muss nun in die Tasche greifen. Ausgenommen sind allerdings die beiden erfolgreichen Weblogs über die Hamburger Teams.

Anzeige

Für Abonnenten der Printausgabe bleiben die Inhalte wie bisher kostenfrei. Anders für die Nichtabonnenten: Zugang zum gesamten Content kostet in Abhängigkeit von der Laufzeit des Online-Abonnements 4,95 bis 7,95 Euro pro Monat. Im Einzelnen erweitern die Hamburger ihren Abo-Bereich um die Fußball-Channels HSV und St. Pauli, den HSV-Handball-Channel sowie den Eishockey-Channel der Hamburg Freezers.
"Unsere Sportreporter liefern Journalismus auf hohem Niveau", sagte Chefredakteur Claus Strunz in einer Mitteilung des Unternehmens. "Das ist das Ergebnis von harter Arbeit, Erfahrung und Kompetenz. Deshalb freue ich mich, dass wir ihre Berichte, Analysen und Kommentare nun online nicht mehr verschenken sondern in unser erfolgreiches Abo-Modell integrieren."
Seit Anfang 2010 ist die Zahl der Visits von 6,4 Millionen (Januar 2010) auf 7,3 Millionen (August 2010) gestiegen. Dass die Formel Visit-Wachstum trotz Bezahlschranke bisher aufgeht, wird im Verlag als Erfolg und Bestätigung der Strategie gesehen. Zahlen darüber, wie viele Neu-Abonnenten für das Online-Angebot geworben werden konnten, kommuniziert das Medienhaus nicht.

Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige