Bauer startet Kino-Magazin Empire

Mutig: Bauer versucht sich in einem schwierigen Markt und bringt das britische Kinomagazin Empire nach Deutschland. Allerdings testen die Hamburger erst einmal bis zum Ende des Jahres, ob sie das Heft, das in Großbritannien zum "Magazine of the year 2010" gewählt wurde, tatsächlich monatlich zu einem Preis von 3,90 Euro verkaufen können. Das Film-Segment ist kompliziert. Cinema verlor beispielsweise in fünf Jahren 43 % seiner Gesamtauflage, alleine 20 % davon in den letzten zwölf Monaten.

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Empire wurde 1989 gegründet und rühmt sich immer wieder über "weltexklusive Inhalte und den direkten Zugang zu den Hollywood-Studios" zu verfügen. Laut Bauer-Pressemitteilung hat das Magazin "früher als jedes andere Medium Einblick in die großen Hollywood-Produktionen und berichtet Monate vor den jeweiligen Kinostarts mit einzigartigem Bild- und Textmaterial über die kommenden Blockbuster."

Die deutsche Ausgabe, die sich offenbar sehr eng an dem englischen Original anlehnt, wird vom TV Movie-Chefredakteur Stefan Westendorp verantwortet. Unterstützt wird er von Redaktionsleiter Jörg Ebach und einigen Redakteuren.

"Wir freuen uns, das international angesehene und erfolgreiche Filmmagazin Empire auf den deutschen Markt zu bringen. Die Begeisterung für Film, ob im Kino, auf DVD, Blu-ray oder Online hat in Deutschland in den letzten Jahren weiter deutlich zugenommen", kommentiert TV Movie-Verlagsleiter Malte von Bülow.

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