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Manchester United verbannt Twitter

Nach Sunderland hat mit Manchester United ein zweiter englischer Spitzenklub Reportern untersagt, von seinen Pressekonferenzen zu twittern. Offenbar haben etablierte Medien aus dem Sektor TV und Radio Druck ausgeübt, weil sie sich gegenüber den Echtzeit-Nachrichten benachteiligt sahen.

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Solange Pressekonferenzen nicht live übertragen werden, haben Meldungen via Twitter in der Tat einen unschlagbaren Geschwindigkeitsvorteil. Die Frage ist aber, warum traditionelle Medien nicht selbst Twitter nutzen, anstatt für eine zunehmend fadenscheinige Exklusivität ihrer Berichte zu kämpfen.

Auch juristisch könnte der Twitter-Bann angezweifelt werden. Zwar dürfen Profi-Vereine den elektronischen Medien Lizenzen verkaufen und Art und Umfang der Berichte auf diesem Weg reglementieren, ob Twitter-Updates mit diesem Argument verboten werden dürfen, ist jedoch eine offene Frage.

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