Die 20 größten Videoportale Deutschlands

Videos sind dank schneller Internetzugänge längst zum Mainstream-Content geworden. MEEDIA hat Googles Research-Tool Ad Planner genutzt, um ein Ranking der 20 beliebtesten Videoportale zu erstellen. Herausragende Nummer 1 der Liste: YouTube. 23 Mio. Besucher verzeichnete der Video-Gigant im August aus Deutschland. Mit riesigem Abstand folgen dahinter MyVideo und das nicht ganz legale Kino.to. Würde man die Porno-Videoportale mit einrechnen, sähe das Ranking aber ganz anders aus.

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Wie sehr YouTube den Video-Markt bestimmt, zeigt der Vergleich mit dem zweitplatzierten MyVideo: Das kam im August in Deutschland auf 3,8 Mio. Unique Visitors, also unterschiedliche Besucher – und liegt damit fast 20 Mio. Besucher hinter YouTube. Andere YouTube-ähnliche Clip-Portale haben noch weniger Chancen. So kam Clipfish auf 1,4 Mio. und belegt damit Rang 4, Megavideo und Dailymotion folgen mit 1,2 Mio. und 1,0 Mio. dahinter, Sevenload belegt mit 690.000 Unique Visitors nur Rang 8.

Auf Platz 3 findet sich wie angedeutet das nicht wirklich legale Kino.to, auf dem komplette, teilweise nagelneue Kinofilme ohne Kosten als Stream angeboten werden. 2,6 Mio. Leute trieben sich im August auf den Kino.to-Seiten herum, es waren in der Vergangenheit aber auch schon bis zu 4,2 Mio. pro Monat. Kino.to schlägt damit auch legale Angebote mit Spielfilmen und TV-Serien. So erreichte Maxdome im August beispielsweise nur 670.000 Besucher. Unter den Angeboten der TV-Sender führt RTLnow die Liste an: Mit 750.000 Unique Visitors liegt es sogar noch vor Maxdome. Anmerken müssen wir allerdings, dass Zahlen der ZDF-Mediathek oder der Video-Ressorts von ProSieben und Sat.1 nicht vorliegen, da sie nicht als gesonderte Websites mit eigenen Domains oder Subdomains angeboten werden.

Ganz anders sähe das Ranking übrigens aus, wenn wir den Markt der Porno-Videoportale mit in unsere Liste einbezogen hätten. So kam Marktführer Youporn im August allein in Deutschland auf 2,8 Mio. Unique Visitors und damit auf Platz 3 hinter YouTube und MyVideo. XHamster würde mit 2,6 Mio. Besuchern auf Rang 5 folgen, insgesamt sprangen acht Porno-Angebote im August über die Mio.-Marke. Auch die Pornographie ist damit natürlich ein Faktor, warum sich Videos im Netz zum Massenmedium entwickelt haben – wenn sie auch gegenüber dem Giganten YouTube nur ein kleines Licht ist.

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