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Neues Deutschland zahlt Freien mehr

Nach Kieler Nachrichten und der Rheinpfalz aus Ludwigshafen machen auch die Tageszeitungen Neues Deutschland und Junge Welt die Vergütungsregeln des DJV zur Grundlage ihrer Zusammenarbeit mit den freien Mitarbeiter. Neues Deutschland will die Honorare zum 1. Oktober angleichen, Junge Welt schrittweise bis 2011. Bei den Berlinern Blättern ist die Anwendung der gemeinsamen Vergütungsregeln zugleich mit einem Anstieg der Honorare für die Freien verbunden.

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Die gemeinsamen Vergütungsregeln für hauptberuflich freie Journalisten sind nach über sechsjährigen Verhandlungen der Gewerkschaften DJV und ver.di mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger zum 1. Februar 2010 in Kraft getreten. Die Höhe der Honorare für Textbeiträge sind gestaffelt nach der Auflage der Zeitung und unterteilt in journalistische Gattungen.
DJV- Bundesvorsitzender appellierte an die Verleger, dem Beispiel zu folgen. "Wer jetzt nicht umsetzt, muss unter Umständen mit erheblichen Nachforderungen rechnen. Hier kumulieren sich Nachforderungsansprüche in erheblichem Umfang. Daher sollten die Verlage jetzt handeln." Zudem sei es nicht hinnehmbar, wenn große, mit bedeutenden Finanzmitteln ausgestattete Verlagshäuser offenbar glaubten, die Vergütungsregeln "aussitzen" zu können.

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