Kachelmanns Mithäftling plaudert in Bild

In gut einer Woche steht Jörg Kachelmann vor Gericht. Die Bild-Zeitung sprach mit dem Zellen-Nachbarn des Wetter-Moderators über den Knastalltag. Demzufolge waren viele der Mithäftlinge neidisch auf den 52-Jährigen, da er im Gefängnis viele Privilegien bekam.

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"Er durfte immer telefonieren, wurde vom JVA-Chef täglich mit Handschlag begrüßt und hatte viele Freiheiten, weil er so schnell einen Job als Schänzer (Essensausgeber) bekam", wird Thomas B. von dem Springer-Blatt zitiert. Zudem soll Kachelmann am Anfang "total verschüchtert" gewesen sein und auch gegenüber seinen Zellen-Genossen seine Unschuld beteuert haben.
Außerdem hätten die Wächter ihn bevorzugt behandelt. So bekam Kachelmann nach Angaben seines Zellen-Nachbarn "Klamotten und Mützen – damit ihn die anderen Häftlinge nicht gleich erkannten". Zudem soll Kachelmann die Erlaubnis bekommen haben, in seiner Einzelzelle Hydrometer und Barometer aufstellen zu dürfen.
Gegenüber Bild gibt Thomas B., der wegen Drogenhandels in der JVA Mannheim sitzt, auch die Bewertung ab, dass er den Wetter-Unternehmer für unschuldig hält, Kachelmann sei "kein gewalttätiger Mensch". Ganz sicher ist er sich aber dann doch nicht. Man müsse abwarten, wie der Prozess ausgeht: "Vielleicht sehen wir uns bald wieder im Knast."

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