Print-Werbemarkt erreicht 2009er-Niveau

Die Anzeigenumfänge der Publikumszeitschriften erholen sich weiterhin Stück für Stück. Der August hat laut Zentraler Anzeigenstatistik (ZAS) dazu geführt, dass das Gesamtjahr 2010 nur noch 0,01% unter den Zahlen des Vorjahres liegt. Nach Ablauf des Monats Juli lag das Minus noch bei 0,36%. Unter den 20 umsatzstärksten Titeln gibt es nur noch sechs, die weniger Werbung gedruckt haben als in den Monaten Januar bis August 2009, größter Gewinner der Statistik bleibt Schöner Wohnen.

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286,17 Seiten mehr als im Vergleichszeitraum 2009 druckte Schöner Wohnen im bisherigen Jahr 2010 – ein sagenhaftes Plus von 62,0%. Keine andere Zeitschrift erreichte dieses Seiten-Plus. Mit deutlichem Abstand folgen das Programmie-Supplement Prisma, People-Magazin Gala und die Zeitschrift Mountain Bike. Neu in der Aufsteiger-Top-Ten vertreten sind outdoor und Elle.

Das Verlierer-Ranking führt nun wieder Computermagazin c’t an: Mit einem Minus von 81,59 Anzeigenseiten hat es Frauenzeitschrift Jolie überholt, die im vergangenen Monat noch den Platz 1 der traurigen Liste inne hatte. Ohnehin wird die Absteiger-Flop-Ten von Computer-Titeln dominiert. Neben der c’t finden sich hier auch noch Chip, GameStar und PC-Welt wieder. Die PC-Welt ist im Vergleich zum Juli ebenso wie InTouch neu in diesem Ranking der 10 Verlierer vertreten.

Unter den 20 umsatzstärksten Publikumszeitschriften finden sich wie eingangs erwähnt nur noch sechs Verlierer. Im Vergleich zum Vormonat hat nun auch die WirtschaftsWoche die roten Zahlen verlassen und sprang gleich auf ein Plus von 4,9%. Ohnehin ging es für die meisten der 20 Titel nach oben, lediglich die Brigitte, Bild der Frau, TV Movie, rtv und auto motor und sport liegen unter den Zahlen, die sie nach Ablauf des Juli in ihrer ZAS-Bilanz stehen hatten.

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