Manchester gewinnt Netz-Champions-League

Am Donnerstag wurden die Gruppen der neuen Champions-League-Saison ausgelost. 32 Clubs kämpfen um den wichtigsten Titel des europäischen Vereinsfußballs. Ein Sieger steht aber bereits jetzt fest: der im Ranking der populärsten Websites. MEEDIA hat die aktuellen Besucherzahlen der 32 offiziellen Club-Angebote recherchiert und den Sieger ermittelt. Er heißt Manchester United und begrüßte im Juli 1,5 Mio. Unique Visitors auf seiner Website - deutlich mehr als die drei deutschen Clubs.

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Vier der 32 Vereine erreichten im Juli mit ihren Websites ein Millionenpublikum. So folgen hinter den 1,5 Mio. von Manchester United der FC Arsenal mit 1,2 Mio. Besuchern und dann gleichauf der FC Barcelona und Real Madrid mit jeweils 1,0 Mio. Unique Visitors. Für unsere Analyse haben wir die Zahlen der jeweils offiziellen Club-Websites im Research-Tool Ad Planner nachgeschlagen. In die Wertung kamen die weltweiten Juli-Zahlen. In einigen Fällen gibt es mehrere offizielle Websites – dort wurde mit Hilfe des Ad Planners eine Gesamtzahl ermittelt, aus der Doppelnutzer bereits ausgesiebt wurden. Ein Beispiel hierfür ist der FC Barcelona, der in etwa gleich viele Besucher auf seine Websites fcbarcelona.com und fcbarcelona.cat, die katalanische Sprachversion, lockt.

Die drei deutschen Vereine folgen auf den Plätzen 9 und 14. Schalke 04 und der FC Bayern München erreichten im Juli nämlich jeweils 320.000 Leute und teilen sich daher den 9. Rang. Das ist durchaus überraschend, da Schalke 04 in der Vergangenheit regelmäßig deutlich hinter den Bayern lag. Der spektakuläre Transfer des Spaniers Raúl dürfte hier viele Neugierige auf die Schalke-Seiten gespült haben, während bei den Bayern ja überhaupt kein Neuzugang präsentiert wurde. Werder Bremen folgt mit 200.000 Unique Visitors auf Platz 14.

Auffällig auf den ersten Plätzen ist, das vor allem Clubs aus England und Spanien die großen weltweiten Publikumsmagneten sind. Mit Manchester United, Arsenal und Chelsea finden sich drei englische Vereine in der Top 6, mit dem FC Barcelona und Real Madrid zwei spanische. Dazwischen schieben konnte sich noch Inter Mailand, das mit 620.000 Unique Visitors zwar einen deutlichen Abstand auf die vier großen Clubs hat, dafür aber im eigenen Land extrem populär ist. 430.000 Unique Visitors aus Italien errechnete der Ad Planner – kein anderer Verein kam in seinem Heimatland über diesen Wert. Sehr populär ist zudem Olympique Marseille, das mit 430.000 Besuchern noch vor den deutschen Vereinen liegt und mit 350.000 Unique Visitors aus dem eigenen Land Platz 3 hinter Inter Mailand und Manchester United belegt – gleichauf mit dem FC Arsenal.

Überraschenderweise nur in der zweiten Hälfte gelandet ist AS Rom: Nur 93.000 Besucher fanden den Weg auf die Club-Website – im Vergleich zu den beiden Mailänder Vereinen ein Mini-Wert. Die Römer belegen damit sogar einen Platz hinter Spartak Moskau und Schachtar Donezk. Die wenigsten Unique Visitors verzeichneten die Portugiesen aus Braga: Nur 15.000 Leute informierten sich im Juli auf der Club-Website. Knapp davor: Hapoel Tel Aviv und MSK Zilina aus der Slowakei.

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