FR: Macht die SPD Druck für Abbau?

Nach einem Bericht der taz könnte die SPD-eigene Medienholding DDVG – und nicht Mehrheitseigner DuMont - der führende "Scharfmacher" beim geplanten weiteren Stellenabbau der Frankfurter Rundschau sein. Mit diesem Ausdruck zitiert das Blatt Kreise in Frankfurt. Die vom Spiegel kolportierte Zahl von 30 bis 50 gefährdeten Stellen sei jedoch zu hoch gegriffen.

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Wie die taz herausarbeitet, hat innerhalb der Zeitungsgruppe DuMont die Rundschau deutlich schlechtere Zahlen (und Zukunftsprognosen) als die Berliner Zeitung, was sich bei der künftigen Entwicklung gemeinsamer Redaktionspools zugunsten der Hauptstadt auswirken könnte. Die aktuellen Sparpläne in Frankfurt sind laut einer Stimme von Gewerkschaftsseite nicht an konkrete Planstellen geknüpft, sondern zielen auf eine Einsparsumme ab.

DDVG-Geschäftsführer Jens Berendsen hatte kürzlich angekündigt, in den Zeitungen der SPD-Holding würden die Personalkosten auf den Prüfstand kommen.

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