„Harry Popper“: Warner verklagt Kondomfirma

Die Erotikindustrie versucht seit jeher von großen Kinoerfolgen zu profitieren - Beispiele: "Jurassic Fuck: Angriff der Pornosaurier", "Edward mit den Penishänden" oder "Der Soldat James Schwein". Da überrascht es wenig, dass auch der Schweizer Erotik-Fabrikant Magic X mit Harry Potter Kondome verkaufen will. Die "Verhüterli" hören auf den Namen "Harry Popper". Klingt lustig, allerdings kann Warner Brothers Entertainment weniger darüber lachen und verklagte jetzt die Eidgenossen wegen Urheberrechtsverletzung.

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Nach Meinung der Harry Potter-Macher korreliert „Harry Popper“ zu Unrecht mit dem Namen des berühmten Zauberlehrlings. Auch die Verpackung spreche eine deutliche Sprache: Auf dem Päckchen prangt ein rosagenopptes Kondommännchen, das die berühmte runde Nickelbrille des jungen Zauberers trägt und ganz lasziv einen Zauberstab schwenkt.

Harry Popper: Ein Kondom für
Zauberfilm-Fans


Der Vorwurf der Kino-Produzenten lautet, Magic X habe das Image des Zauberlehrlings strapaziert. Der Schweizer Erotik-Konzern weist diese Vorwürfe von sich – schließlich sei Harry in ihrer Heimat ein durchaus gängiger Vorname.
Nun muss ein Schweizer Gericht entscheiden, ob die Harry Popper-Kondome bald aus den Regalen genommen werden müssen.

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