Jauch darf zur ARD: Klage eines Ex-WDRlers abgewiesen

Das Kölner Verwaltungsgericht sieht keinen Grund, das Engagement von RTL-Moderator Günther Jauch bei der ARD zu beanstanden. Das teilte die Behörde am Montag mit. Ein früherer WDR-Redakteur hatte sich als Rundfunkgebührenzahler gegen die Unterzeichnung des Vertrag zwischen Jauch und dem WDR gewandt. Sein Argument: Der Vertrag über die neue Sendung führe zu erheblichen Mehrkosten und damit zu einer "Verschwendung von Rundfunkgebühren".

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Jauch soll ab Herbst 2011 die Nachfolge von Anne Will auf dem Talkshow-Sendeplatz sonntagabends im Ersten antreten. Seine Firma soll die Sendung produzieren. Dagegen wollte sich der ehemalige WDR-Mitarbeiter mit einem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung wehren. Diesen lehnte das Gericht jedoch heute ab, weil er unzulässig sei.
Die Richter kamen zu dem Schluss, "dass es unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt einen Anspruch des einzelnen Zuschauers gebe, im Gerichtswege auf die Mittelverwendung und Programmgestaltung Einfluss zu nehmen." Die Prüfung der Mittelverwendung obliege nach der rechtlichen Ausgestaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland den dazu berufenen Gremien der Rundfunkanstalten.

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