Anzeigenmarkt der Zeitungen im Minus

Während manch andere Werbemarkt-Statistik schon einen vorsichtigen Aufschwung meldet, sieht es bei den Zahlen der Zeitungs-Marketing-Gesellschaft ZMG weiterhin düster aus. Im ersten Halbjahr wurden demnach in den regionalen Abozeitungen Deutschlands 7,3% weniger Anzeigen gedruckt als im Vorjahreszeitraum. Am schlechtesten lief es dabei mit -8% in Nordrhein-Westfalen, relativ glimpflich davon gekommen sind die Zeitungen in Bayern mit einem Minus von 5%.

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Der Umfang der Geschäftsanzeigen lag von Januar bis Juli 6,9% unter dem des Vorjahres. Während sich lokale Geschäftsanzeigen dabei mit +0,1% sogar positiv entwickelten, schalteten Markenartikler (-11,0%), Kfz-Hersteller (-15,1%) und der Handel (-14,3%) deutlich weniger Werbung. Prospektbeilagen wurden ebenfalls weniger verteilt: Sie gingen um 6,2% zurück. Das Minus der nationalen Beilagen beträgt dabei 9,2%, das der lokalen Beilagen 3,9%.

Im für Tageszeitungen wichtigen Rubrikenmarkt haben sich immerhin die Stellenanzeigen positiv entwickelt: Um 1,8% stieg der Umfang hier an. Nach unten ging es hingegen für die anderen Rubriken. So wurden 18,9% weniger Immobilienanzeigen gedruckt, 11,0% weniger Kfz-Anzeigen, 12,9% weniger aus dem Segment Reise. Werbung für Veranstaltungen ging um 2,8% hinunter, Familienanzeigen um 3,0%.

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