Top 20: Die beliebtesten Wetter-Websites

Wenn die Klickzahlen auf vielen anderen Internetseiten nach unten gehen, haben sie ihre Prime Time: die Wetter-Websites. In den Sommermonaten Juni bis August feiern sie Jahr für Jahr Rekorde und zeigen, dass das Wetter auch im Netz zu den Lieblingsthemen der Deutschen gehört. Doch welches sind die populärsten Angebote? MEEDIA hat die Zahlen aus dem Research-Tool Ad Planner analyisert und präsentiert das Top-20-Ranking der Wetter-Websites - mit dem größten Aufsteiger Jörg Kachelmann.

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Dominiert wird die Internet-Wetter-Branche weiterhin von den beiden großen Privat-TV-Konzernen. Das zu ProSiebenSat.1 gehörende Wetter.com und die RTL-Tochter Wetter.de sind mit großem Abstand die beliebtesten Websites zum Thema. 6,80 Mio. Unique Visitors aus Deutschland errechnet der Ad Planner für den Monat Juli im Falle von Wetter.com, 4,70 Mio. sind es bei Wetter.de. Wetter.com konnte sich dabei im Vergleich zum Juli 2009 um weitere 9,7% verbessern, bei Wetter.de ist ein direkter Vergleich mit dem Vorjahr nicht möglich, weil die Adresse der Seite vor einigen Monaten von wetter.rtl.de auf wetter.de umgestellt wurde.

Zu den Verlierern gehört hingegen die dritte der großen deutschen Wetter-Websites: wetteronline.de büßte in den vergangenen 12 Monaten laut Ad Planner 900.000 Unique Visitors ein, bleibt mit 2,90 Mio. aber weiter klar vor den nächstplatzierten Konkurrenten. Hinter wetter.t-online.de (1,30 Mio.) folgen in den Wetter-Charts zwei Aufsteiger, die mit Jörg Kachelmanns Firma Meteomedia zu tun haben. Die direkt von Meteomedia produzierte Seite Unwetterzentrale.de verfügte im Juli über 1,20 Mio. Unique Visitors aus Deutschland, das in Kooperation mit T-Online entstandene Wetter.info kam auf 840.000, ist mit einem Plus von 50,0% im Vergleich zum Vorjahr aber der größte prozentuale Aufsteiger unter den 20-Top-Wetter-Websites.

Ergänzt wird die Top 20 dann von den Wetter-Ablegern von MSN, Yahoo, Bild.de, Web.de und Tagesschau.de, US-Anbietern wie Weather.com und Accuweather.com und kleineren deutschen Kontrahenten wie dwd.de, donnerwetter.de, wetter.net, usw. Deutlich verloren haben dabei donnerwetter.de (-30,6%), accuweather.com (-37,5%) und wetterbote.de (-35,0%). Alle 20 Wetter-Websites gehören dann ab September wieder zu den Verlierern: Im Vergleich zum Sommer sinkt das Interesse der Deutschen am Wetter im Herbst nämlich deutlich.

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