Playboy launcht prüde iPad-App

Man kauft den Playboy nur wegen der guten Interviews - dieser alte Witz gewinnt durch die neue iPad-App des US-Männermagazins an Aktualität: Für 4,99 Dollar zahlen Nutzer zwar genauso viel, wie für das Print-Produkt, müssen allerdings auf Aktfotos verzichten. Schuld sind die Sittenwächter von Apple mit ihrer züchtigen Hauspolitik. Doch auch sonst halten Kritiker wenig von dem digitalen Tablet-Playboy, der derzeit nur in den USA erhältlich ist.

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Mehr als Bikinis und Beach-Outfits sind nicht drin: Wegen der strikten No-Nudity-Vorschriften von Apple sind in der neuen Playboy-App für das iPad nur züchtige Bilder zu sehen. Das gleiche galt schon für die einige Monate alte iPhone-App, allerdings war die mit 0,99 Dollar deutlich günstiger als iPad-Variante für 4,99 Dollar.
Abgesehen von den Aktfotos sind die meisten Print-Inhalte auch in der Tablet-Version zu sehen, wie PaidContent.org schreibt. Allerdings beraubt die züchtige Apple-Hauspolitik den Digital-Playboy offenbar seiner wichtigsten Attraktion.
Doch auch sonst scheint die iPad-App nur bedingt reizvoll zu sein. "Es gibt sehr wenig Interaktivität", moniert beispielsweise die US-Medienwebsite Minonline.com das Fehlen von Links und Multimedia-Inhalten. "Wir haben das Gerücht gehört, es gebe hier ein Video – und nach langem Buddeln fanden wir tatsächlich einen 30-Sekunden-Clip, in dem ein Playmate interviewt wird. Toll."

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