Ende der Beta-Phase: Flattr öffnet sich

Das Mikrobezahlsystem Flattr hat die Beta-Phase hinter sich und kann nun von jedermann genutzt werden. Das schwedische Unternehmen reagierte Donnerstag Mittag auf Beiträge im Netz, die diesen Schritt bereits orakelten. Auf ihrem Twitter-Account schreibt das Start Up: "Ja es stimmt! Flattr hat die Pforten geöffnet und auch optisch hat sich ein bisschen was geändert! ;) Kommt rein!"

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Von nun an bedarf es für die Nutzung des Dienstes keiner Einladung durch bereits registrierte User mehr. Über der überarbeiteten Homepage Flattr.com kann man sich nun unmittelbar für das Angebot anmelden. Dafür zahlt man zunächst einen monatlichen Betrag von mindestens zwei Euro an das System. Dieses Geld gelangt in einen zentralen Topf. Als Flattr-Nutzer steht einem nun ein Button zur Verfügung, um ihn auf der eigenen Website zu integrieren. Besucher können bei Gefallen durch einfaches Drücken des Buttons den Inhalt einer Seite honorieren. Flattr überweist aus dem zentralen Topf, abhängig von der klickgezählten Popularität, schließlich einen anteiligen Betrag an den Betreiber. Über den Dienst kann man nun niedrigschwellig Internetprojekte unterstützen oder sich selbst im Geld verdienen versuchen.

Die über den Mikro-Payment-Anbieter generierten Einnahmen können sich durchaus sehen lassen. Netzpolitik.org vermeldete im Juli 2010 beispielsweise Einnahmen von 642,78 Euro. Die Taz hat im letzten Monat sogar 1.420 Euro über ihre Internetpräsenz via Flattr erwirtschaften können.

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