News Corp. gibt China-Strategie auf

Der Medienkonzern News Corp. von Rupert Murdoch verkauft die Mehrheit seiner drei chinesischen TV-Kanäle an eine staatlich kontrollierte Beteiligungsgesellschaft. Beobachter sehen darin einen Rückzug von den ehrgeizigen Expansionsplänen, die unter anderem an der staatlichen Kontrolle des Medienmarkts gescheitert sind.

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Die Sender Xing Kong, Xing Kong International und Channel V Mainland China werden künftig auch wirtschaftlich von chinesischen Staatsunternehmen geführt, News Corp. behält aber knapp 50 Prozent der Anteile. Da die Sender zusammen nur etwa 50 Millionen Dollar Umsatz erzielt haben, dürfte der Kaufpreis niedrig liegen.
Murdochs Sender blieben trotz vieler Bemühungen auf südliche Regionen beschränkt, weil die Staatsführung einer landesweiten Ausdehnung nicht zugestimmt hat.

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