eBay: Robustes Quartal dank PayPal

Die positiven Überraschungen bei der US-Quartalssaison setzen sich fort. Einen Tag nach den starken Geschäftszahlen von Apple konnte auch eBay mit einer besser als erwarteten Bilanz auftrumpfen. Das Online-Auktionshaus verdiente mehr als von Analysten im Vorfeld prognostiziert worden war. Angetrieben wurden die Zuwächse in erster Linie durch den Onlinebezahldienst PayPal, dessen Umsätze weiter zweistellig zulegten. Wermutstropfen indes: Der Gesamtausblick wurde leicht zurückgenommen.

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Die positiven Überraschungen bei der US-Quartalssaison setzen sich fort. Einen Tag nach den starken Geschäftszahlen von Apple konnte auch eBay mit einer besser als erwarteten Bilanz auftrumpfen. Das Online-Auktionshaus verdiente mehr als von Analysten im Vorfeld prognostiziert worden war. Angetrieben wurden die Zuwächse in erster Linie durch den Onlinebezahldienst PayPal, dessen Umsätze weiter zweistellig zulegten. Wermutstropfen indes: Der Gesamtausblick wurde leicht zurückgenommen.

Es bleibt ein zähes Ringen an der Wall Street: Starke Unternehmensdaten wie zuletzt von Apple oder Intel werden von Aktionären nur mäßig gewürdigt, bei leichten Enttäuschungen wie von Yahoo gnadenlos abverkauft. Schwierige Vorzeichen also für einen anderen Online-Pionier, der gestern nach Handelsschluss seine jüngsten Geschäftszahlen für das abgelaufene zweite Quartal verkündete.

Doch eBay machte seine Sache besser als Yahoo – die Aktie notiert nachbörslich mehr als drei Prozent fester. Maßgeblichen Anteil haben daran die höher als erwartet ausgefallenen Gewinne des weltgrößten Online-Auktionators. In den 91 Tagen zwischen Anfang April und Ende Juni verdiente eBay 530 Millionen Dollar oder 40 Cent je Aktie.

Der Gewinn legt um 11 Prozent, der Umsatz um 6 Prozent zu

Analysten hatten zuvor mit 38 Cent je Anteilsschein gerechnet. Im Vorjahreszeitraum hatte der an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistete Internetkonzern noch 52 Millionen Dollar oder 3 Cent je Aktie weniger verdient.  Der Gewinn legte damit entsprechend um 11 Prozent zu.   

Nur einstellig fiel dagegen das Umsatzwachstum  aus. Nach 2,098 Milliarden im Vorjahresquartal erlöste eBay nunmehr 2,215 Milliarden Dollar – was einer Steigerung von sechs Prozent entsprach. Analysten hatten mit Umsätzen in dieser Größenordung gerechnet.

PayPal neuer Wachstumstreiber

Die größten Zuwächse konnte dabei der Bezahldienst PayPal verbuchen, der nach 669 Millionen Dollar nunmehr bereits 817 Millionen Dollar erlöste, was einem Umsatzwachstum von 22 Prozent entsprach.  "PayPal ist stark und wird immer stärker", kommentierte CEO John Donahoe die Geschäftsentwicklung. Das klassische Auktionsgeschäft konnte dagegen nur um 11 Prozent auf 1,398 Milliarden Dollar zulegen.

Einen leichten Dämpfer musste Donahoe Aktionären nachbörslich dennoch mit auf den Weg geben: Der  Gewinnausblick für das Gesamtjahr wurde leicht von 1,68 – 1,63 Dollar je Aktie auf eine Spanne von 1,65 – 1,60 Dollar je Anteilsschein zurückgenommen.

Als Grund nannte Donahoe den im zweiten Quartal so starken Dollar, der Gewinne im Auslandsgeschäft schmälern könne. Anleger zeigten sich davon indes nicht verunsichert und schickten die eBay-Aktie, die seit Januar um fast 15 Prozent hinten liegt, nachbörslich deutlich nach oben.

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