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SZ-Magazin präsentiert neue Webseite

Im Web hatte das Magazin der Süddeutschen Zeitung schon immer den großen Vorteil, dass man fast die gesamte Ausgabe online lesen konnte. Jetzt lassen sich die Inhalte auch noch in einem wohldesignten Layout genießen, denn die SZ hat ihrer Illustrierten eine neue Netz-Präsenz spendiert. Die neue Homepage soll "persönlicher, aufgeräumter und eigenständiger" sein. Ein Vorhaben, das gelingt. Wenn in der Teaser-Rotation die Storys nicht so schnell vorbeischießen würden, hätten die Münchner sogar eine komplett gelungene Rennovierung hingelegt.

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Das zentrale Element der neuen Homepage ist eine über die gesamte Breite der Seite angelegte Top-Story-Rotation. Bereits ab Donnerstagabend gibt es hier die großen Geschichten aus dem kommenden Print-Magazin zu lesen. "Außerdem", heißt es in einem Editorial, "präsentieren wir dort Fotostrecken, Interviews und Texte der Onlineredaktion". Erst unterhalb der Aufmacher-Storys liegt die horizontale Navigationsleiste. Dieser grafische Kniff sorgt dafür, dass die großen Stücke noch stärker zur Geltung kommen.

Die renovierte Homepage des SZ-Magazins
Das zweite zentrale Content-Standbein des neuen Portals sind sieben neue Weblogs. "Unsere Redakteure berichten dort über die Themengebiete Mode, Musik, Reportage, Web-Entdeckungen, Fotografie und Illustration – auf eine Art, wie man sie aus dem Heft noch nicht kannte." Zudem gelang es den Münchnern den Schriftsteller Thomas Glavinic als Blogger zu verpflichten. Er schreibt über alles, "außer über Literatur".

Das Reporterblog: Eines von sieben
neuen Online-Journalen

Vor allem zwei weitere Punkte in der Navigation sind noch erwähnenswert: Das Archiv und die Rubrik Mitmachen. Über die Archivfunktion können die Leser nun auf über 13.000 Artikel und Fotostrecken aus dem gedruckten Heft zugreifen. Das Archiv ist geradezu ein Füllhorn an Informationen und gutgemachtem Print-Journalismus. Alle Nutzer, die hinter dem Punkt  "Mitmachen" nun Foren, Chats oder andere Social-Services vermuten, werden dagegen enttäuscht. Es gibt lediglich ein Gewinnspiel, ein Klickspiel, ein Kreuzworträtsel und die Leserbriefe.

Der überarbeitete Online-Auftritt ist optisch gelungen. Inhaltlich wird er vor allen an der Frage gemessen werden, ob es der Redaktion gelingt die neuen Weblogs mit spannenden, interessanten oder unterhaltsamen Geschichten zu füllen.

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