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AOL mit Milliardenverlust im zweiten Quartal

Weiterer Rückschlag für den einstigen Online-Pionier AOL: Im abgelaufenen zweiten Quartal blieb die abgespaltene TimeWarner-Tochter erneut hinter den Erwartungen der Wall Street zurück. Umsätze und Gewinne fielen schwächer aus als prognostiziert.

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So setzte das an der New York Stock Exchange gelistete Unternehmen nur noch 584 Millionen Dollar um.  Das entsprach einem happigen Minus von 27 Prozent. Die Wall Street hatte zumindest mit 602 Millionen Dollar gerechnet. Auch die Gewinnerwartungen je Aktie wurden mit 66 Cent je Anteilsschein knapp verfehlt.

Wesentlich schmerzlicher wogen jedoch die happigen Abschreibungen auf das soziale Netzwerk Bebo, die mit enormen 1,4 Milliarden Dollar zu Buche schlugen.  Unterm Strich verlor AOL im abgelaufenen zweiten Quartal damit 1,1 Milliarden Dollar.  

Trotzdem bemühte sich der neue CEO Tim Armstrong der Horror-Bilanz etwas Positives abzugewinnen: Man sei mitten auf dem Wege des Turnarounds. "Es geht darum, das Unternehmen, das sehr krank war, wieder gesünder zu machen." Aktionäre scheinen weiter Vertrauen in den Ex-Google-Manager zu haben und schickten die Aktie im Handelsverlauf um 8 Prozent nach oben – offenbar hatten sie noch schlechtere Zahlen erwartet.

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