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Studie: Großverlage verschlafen digitales Geschäft

Sie sparen an der falschen Stelle: Deutsche Großverlage halten sich bei Investitionen in die digitale Zukunft zu stark zurück. Vor allem konservative Führungskräfte verhindern das Zukunftsgeschäft, meldet die FTD und zitiert aus einer Studie einer Beratungsgesellschaft.

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Der Studie der Münchener Unternehmensberatung Mücke, Sturm & Company zufolge  verzögern viele Verlagschefs Investments in die digitale Zukunft. Zudem werde es den meisten Printprodukten kaum gelingen, mit ihren Onlineangeboten Geld zu verdienen.
"Das größte Problem sind die verlagsinternen Befindlichkeiten", zitiert die FTD Achim Himmelreich von der Beratungsgesellschaft Mücke Sturm. Das Problem: Viele ältere Entscheider kommen aus dem Printbereich und zeigen wenig für die digitalen Angebote. "Verlage aber, die im Web erfolgreich sein wollen, müssen ihre digitale Strategie im Topmanagement unterbringen und von dort aus vorantreiben", so Himmelreich weiter.
Die dafür nötigen Gelder werden von den Verantwortlichen in Großverlagen mit mehr als 250 Millionen Euro Jahresumsatz offenbar zu selten freigegeben. Demnach klagen knapp die Hälfte der befragten Führungskräfte, dass ihnen die Budgets fehlten, um digitale Angebote auf- und auszubauen.
Für die Studie wurden 147 Führungskräfte aus allen Sektoren der deutschen Verlagswirtschaft befragt.

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