Google: Einkaufstour für 148 Mio €

Google war ausgiebig einkaufen: Im zweiten Quartal hat die Web-Company 148 Millionen Dollar für elf Start-Ups ausgegeben. Laut Quartalsbericht für die US-Börsenaufsicht hat der umtriebige Suchmaschinengigant in diesem Jahr insgesamt mehr als 1,1 Milliarden US-Dollar für Firmen-Zukäufe aufgewendet.

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Zwar äußert sich das Unternehmen nicht zur Höhe der einzelnen Start-Up-Einkäufe, allerdings beziffert der Quartalsbericht für die US-Börsenaufsicht
die Gesamtausgaben für die elf zugekauften Unternehmen auf 148 Millionen Dollar. Schon im ersten Quartal 2010 hatte Google 145 Millionen Dollar für neun neue Firmen aufgewendet.
Darin nicht enthalten sind die 681 Millionen Dollar, die Google für das Anzeigennetzwerk AdMob bezahlt hat, und die 123 Millionen Dollar für die Video-Spezialfirma On2′>.
Wenn man diese Summen addiert, beläuft sich die Google-Gesamtrechnung
für die erste Jahreshälfte auf etwa 1,1 Milliarden US-Dollar. Und die Rechnung könnte sogar auf 1,8 Milliarden steigen, wenn die US-Regulierungsbehörde 700-Millionen-Dollar-Kauf des Flugdaten-Spezialisten ITA genehmigt.
Wenn man die gesamten Geldmittel betrachtet, könnte Google diese Summen wohl aus der Kaffeekasse bezahlen: Das Unternehmen meldete für das erste Halbjahr unglaubliche 30,1 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln, mehr als die 24,5 Milliarden in der zweiten Jahreshälfte 2009.
Und noch etwas offenbart der Börsen-Bericht: Die Kosten für Content-Zukäufe stiegen auf 32 Millionen Dollar, vor allem für die Inhalte, die auf YouTube gezeigt werden. Damit lässt sich erahnen, was Google für die Aufwertung seiner Videoplattform zu bezahlen bereit ist.

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