Relaunch: DFL stellt Bundesliga.de neu auf

Ein erstaunliches Verbandsprojekt: Streng genommen ist Bundesliga.de einfach das Web-Schaufenster der deutschen Profi-Fußballligen. De Facto konkurriert das Angebot aber längst mit Sport-Portalen wie Kicker.de oder Sport1.de. Der Grund: Neben klassischen Hintergrundinfos zur ersten und zweiten Spielklasse, bietet die Plattform längst ein umfassendes redaktionelles Angebot inklusive einer riesigen Datenbank. Pünktlich zum Start der neuen Saison am 20. August wurde Bundesliga.de nun generalüberholt.

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Der Relaunch betrifft drei Eben der Plattform. Zum einem wurde die Hintergrundtechnik der Webseite erneuert, dann hübschten die Designer das Layout der Site auf und zum Dritten wurde vor allem der Bewegtbild-Bereich kräftig erweitert.

Bereits auf der Startseite lassen sich die Videos jetzt direkt abrufen. Zudem wurden alle Bewegtbild-Inhalte in dem Ressort Bundesliga-TV zusammengefasst. Dieses Angebot umfasst nun die vier Kanäle "Spieltag" mit Vorberichten, allen Toren und Spielanalysen, "Star" mit Porträts und Interviews, "Insider" mit Exklusivgeschichten und Blicken hinter die Kulissen sowie "Historie" mit Berichten aus fast 50 Jahren Bundesliga. Alle Beiträge lässt die Deutsche Fußball Liga (DFL) exklusiv für das Web-Portal produzieren.

Insgesamt kümmern sich zwölf Autoren um die Film-Inhalte. Zudem gibt es einen Autorenpool von rund 26 Reportern und Redakteuren. Stolz sind die Frankfurter auf den Fakt, dass ihre Autoren nicht nur – wie in vielen Online-Redaktionen üblich – vor dem Rechner sitzen, sondern die Mannschaften auch leibhaftig begleiten.

Neben der redaktionellen Berichterstattung über das Geschehen aus der ersten und zweiten Spielklasse lebt die Seite auch von ihrem großen Statistik-Angebot. Bereits während eine Partie läuft, zeigt Bundesliga.de eine umfassenden Zahlenanalyse mit Fouls, Pässen oder Torschüssen. Ein Angebot, das offenbar viele Fans begeistert. Laut IVW konnte die Site alleine im vergangen Jahr ein beeindruckendes Wachstum hinlegen.

Im Juni 2009 erreichte Bundesliga.de 3,6 Millionen Visits. Im Juni 2010 waren es bereits 4,9 Millionen Besucher. In der Sommerpause ist dieser Wert jedoch traditionell eher schwach. Ihren Peak hatte das Angebot im März mit 11,7 Millionen Visits. Zum Vergleich: Kicker.de kam im März auf 36 Millionen und Sport1 auf 29,1 Millionen Visits.

Hinter Bundeseliga.de steht die Deutsche Fußball Liga, der Interessensverband alle 36 deutschen Profivereine aus der ersten und zweiten Liga. Bei solch einer Mutter versteht es sich von selbst, dass die Online-Redaktion keine Gerüchte- oder Boulevard-Journalismus betreibt. Transfergeflüster, Meinungs-Stücke oder Story aus den Privatleben der Kicker-Stars sind auf der Sport-Plattform tabu.

Die Renovierung des Portals ist Teil eines ganzheitlichen Relaunches der Marke Bundesliga. In den vergangen Wochen und Monaten wurden bereits sämtliche Markenlogos modernisiert. "Das neue Bundesliga.de ist die konsequente Verlängerung unseres neuen Markenauftritts ins Internet", erklärt Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung. Sein ehrgeiziges Ziel: "Mit zusätzlichen exklusiven Angeboten und noch mehr Nutzer-Freundlichkeit trägt er den weiter gestiegenen Ansprüchen Rechnung. Denn wir wollen auch künftig die erste Adresse im Netz für Fußballfans sein."

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