E-Reader fürs Volk: Amazon verkauft Billig-Kindle

Leichter, schneller, kleiner und billiger: Amazon will mit seinem neuen Kindle-Modell den Massenmarkt erobern. In den USA wird der E-Reader für nur 139 Dollar verkauft - der Preiskampf ist eröffnet.

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Amazon hat es mit seinem Lesegerät nicht leicht: Während Tablet-Computer wie das iPad inzwischen fast alles bieten, wozu man bisher normale Rechner brauchte, konnte das Kindle lediglich Bücher darstellen. Nun will Amazon ab Ende August das Kindle in einer Billigversion für 139 Dollar auf den US-Markt bringen. Damit wird das Gerät billiger als ein iPod sein. Außerdem soll der neue E-Reader schlanker, leichter, schneller sein und mit besserem Speicher und Display daherkommen. Mit einer Akkuladung soll man sogar bis zu einen Monat lang lesen können. Neben der günstigen W-Lan-Version hat Amazon auch ein 3G-Gerät für 189 Dollar angekündigt.
Während Apple nach eigenen Angaben seit Produkteinführung im April 3,3 Millionen iPads verkauft hat, veröffentlicht Amazon keine genauen Verkaufszahlen. Das Unternehmen behauptet, dass sich der Kindle-Absatz seit der letzten Preissenkung verdreifacht habe und spricht von nicht näher spezifizierten "Millionen" von Kindle-Kunden.
Mit der erneuten Preissenkung will Amazon auch Gelegenheits-Leser zum Kauf eines E-Readers überreden. "Zu diesem Preis werden viele Menschen mehrere Einheiten für zuhause und für ihre Familien kaufen", zeigt sich Amazon-Gründer Jeff Bezos überzeugt.

Nur einen Tag zuvor hatte Amazon den Erfolg seines E-Readers beschworen und verkündet, dass Stieg Larssons Bestseller "The Girl With the Dragon Tattoo" ("Verblendung") bisher eine Millionen Mal als E-Book heruntergeladen wurde.

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