Arschfax, Klappkaribik, Speckbarbie

Der Langenscheidt-Verlag sucht mit einer Online-Abstimmung in Zusammenarbeit mit dem Jugendmagazin Spiesser mal wieder das Jugendwort des Jahres. Zur Wahl stehen Wort-Kreationen wie "Arschfax" (wenn einem das Label der Unterwäsche aus der Hose hängt), "Klappkaribik" (eine Sonnenbank) oder "Speckbarbie" (aufgetakeltes Mädchen in zu enger Kleidung). Im vergangenen Jahr gewann das Wort "hartzen". Das steht in der Jugendsprache laut Langenscheidt für "arbeitslos sein, rumhängen".

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Ob künstlich klingende Witz-Worte wie "Änderungsfleischerei" (Klinik für Schönheitschirurgie), "Konsolero" (Person, die viel Zeit vor der Videospielkonsole verbringt) oder "Phantomvibration" (Einbildung, dass das eigene Handy vibriert) tatsächliche fester Bestandteile jugendlichen Sprachgebrauchs sind oder nicht, ist wohl eher zweitrangig. Es geht um den Spaß an der Sache. Und Langenscheidt will mit der Aktion nicht zuletzt seine Buchreihe "Hä? Jugendsprache unplugged" promoten.

Die neue Ausgabe erscheint am 1. Oktober. Die Veröffentlichung des Jugendworts des Jahres, die Abstimmung läuft bis Ende Oktober, gibt dem Verkauf dann sicher noch einen gewissen Schub. Vergangenes Jahr wurde das Wort "hartzen" für "arbeitslos sein, rumhängen" gewählt, im Jahr zuvor "Gammelfleischparty". Was war damit gemeint? Natürlich eine Ü-30-Party.

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