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Twitter: Fail-Whale schwimmt seine letzte Bahn

Der Microblogging-Dienst Twitter zieht Ende des Jahres in sein eigenes Rechenzentrum. Dadurch will das Unternehmen die volle Kontrolle über seine Systeme, deren Konfigurationen und alle anderen wichtigen Aspekte seiner IT-Infrastruktur gewinnen, schreibt es in seinem offiziellen Blog. Für die Nutzer könnte das das Ende des Fail-Whale bedeuten.

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Der Fail-Whale erscheint immer dann, wenn Twitter einmal wieder überlastet ist. Doch wenn die technische Infrastruktur in das eigene Rechenzentrum nach Salt Lake City umzieht, könnte das digitale Riesen-Säugetier seine letzte Bahn geschwommen sein. Twitter kann dann nämlich direkt auf seine Server zugreifen und muss nicht den Weg über andere Dienstleister gehen. Für künftige Business-Kunden des Microblogging-Dienstes bedeutet das einen besseren Service sowie eine weniger störanfällige Technik.

Täglich melden sich nach eigenen Angaben rund 300.000 neue User bei Twitter an. 75 Millionen Leute waren in diesem Jahr auf der Plattform aktiv. Sein eingenommenes Geld steckt der Microblogging-Dienst jetzt erstmals in eine bessere Hardware anstatt in neue Features und Services wie zum Beispiel den Schnäppchendienst @earlybird. Auch wenn es tragisch wäre, wenn der Fail-Whale sich zu den bedrohten Tierarten dieses Planeten gesellen würde – Nutzer und Business-Kunden dürften ihn nicht vermissen.

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