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HR streicht hundert Planstellen

Hundert wegfallende Planstellen und ein Sparziel von 64 Millionen Euro bis 2012: Der Hessische Rundfunk (HR) hat gegenüber der Frankfurter Rundschau seine Pläne für den Umgang mit sinkenden Einnahmen konkretisiert. Im Programm sollen Eigenproduktionen häufiger wiederholt werden, der Sender will auch ein Drittel seiner Beteiligungen an Kulturveranstaltungen streichen.

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HR-Intendant Helmut Reitze hatte kürzlich die Parole ausgegeben, nun müsse "das Schrumpfen organisiert werden". Der Plan sieht vor, 64 Millionen Euro einzusparen, was im Verhältnis zu den Einnahmen 2009 (486,6 Millionen Euro) knapp 13 Prozent ausmacht. Bis 2013 sollen etwa 100 frei werdende Planstellen nicht neu besetzt werden. Auf der Streichliste steht auch die finanzielle Beteiligung an Veranstaltungen wie dem Jazzfestival Frankfurt. Generell gibt es, laut FR, einen Investitionsstopp.
Die Sparvorgaben für den Programmbereich fallen vergleichsweise gemäßigt aus: Bei den sechs Hörfunk-Wellen sind es 4,1 Millionen, beim TV 2,9 Millionen Euro.

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